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Sagenhaftes Treiben beim Topfstädter Dorffeschd

Bei strahlendem Sonnenschein wurde drei Tage fröhlich gefeiert

Sagenhaftes Treiben beim Topfstädter Dorffeschd

Flanieren, Schlemmen und Verweilen – kein Durchkommen mehr auf der Festmeile

Mit der Darstellung ausgewählter Sagen beim „sagenhaften Festumzug“ durch ortsansässige Vereine wurde das 23. Topfstädter Dorffeschd unter der Schirmherrschaft von Siegfried Eckert, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Merzig-Wadern eröffnet. Hunderte von neugierigen Zuschauern erlebten unter der Moderation von Michael Kiefer und Günter Witte das „Trompetenspiel der drei Brüder“, dargestellt vom Musikverein „Lyra“ unter Leitung des Dirigenten Thomas Glasser, bevor die „Gehöferschaft vom Steinbruch im Loch“, dargestellt von Reit- und Fahrverein Schlenderhannes, von sich Reden machte.

 

Der „Schwedenschatz im Haustadter Weiher“, dargestellt von der Jungen Union, entpuppte sich zur Erheiterung der Gäste noch vor seiner Versenkung als äußerst schmackhaft. Für einen kurzen Schreck sorgte dann der Auftritt des Pensionärsvereins und Jan Meyer, der in der „Sage vom Sodixbrunnen“, als düsterer Geselle zwei brave Bürgersleut in die Flucht trieb. Vor den Augen der Zuschauer wurde die „Ewige Braut vom alten Dorf“ erschossen, dargestellt vom Schützenverein Diana und das Leid der „Frommen Margarethe vom Litermont“, über das Maria Mayer zu klagen wusste, trieb so manchem einen leichten Schauder auf den Rücken. Doch mit dem Schauder war es spätestens zum Fassanstich durch den Schirmherrn Siegfried Eckert, dem Organisationskomitee und Bürgermeister Erhard Seger sowie den vielen Gästen, die die Stände und Bühnen der Festmeile gut gelaunt bevölkerten, den Böllerschüssen des Schützenvereins Diana, den Begrüßungsreden und der traditionellen „Bekanntmachung“ durch den Feldschütz Aaron Schütz vorbei.

 

Denn nach der offiziellen Eröffnung unter den Klängen des MV Lyra und dem Saarlandlied, von der bunten Kinderschar der Grundschule Düppenweiler unter Leitung von Dennis Ebert vorgetragen, wurde drei Tage lang bei strahlendem Sonnenschein tagsüber und bei lauen Sommerabenden bis in die Nacht hinein gefeiert, bis die Gass erschallerte, wie es der Feldschütz angekündigt hatte. Bei Kultur, Musik, Sommerkirmes, Kinderfest mit Zauberei, Eseltrekking, Straßenmalerei, Bastel- und Schminkaktionen, sowie kulinarischen Genüssen war vor allem samstags und sonntags auf der Festmeile, der „Kreizgass“, kein Durchkommen mehr. Überall lockte der Duft feiner Leckereien zum Probieren, Flanieren und Verweilen auf der Festmeile. Bei Live-Musik ausgesuchter Bands an drei Bühnen ließ es sich so bestens aushalten. Für Jung und Alt hatte das Organisationskomitee um ihren ersten Vorsitzenden, Dieter Mergen, wieder ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Gedankt wurde allen Sponsoren, ohne die ein solches Fest nicht machbar wäre, aber auch allen Vereinen, Organisationen und Helfern für ihr Engagement sowie den Anliegern der Festmeile für ihr Verständnis. Das beliebte Straßenfest, eines der schönsten und größten an der Unteren Saar, lockte auch diesmal wieder mit einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm, kulinarischer Vielfalt und passendem Angebotsmix für jedes Alter zahlreiche Gäste aus nah und fern in das „sagenhafte“ Düppenweiler.