Kita „St. Mauritius“ Haustadt - Gelungenes Projekt „Kinder, Kunst und Künstler“

Die Kindertagesstätte „St. Mauritius“ Haustadt war mit neuen Ideen und Aktionen in das Kindergartenjahr 2012/13 gestartet. Dazu gehörte auch das dreimonatige Projekt „Kinder, Kunst und Künstler“, das nun mit einer bunten, vielfältigen Ausstellung in den Räumlichkeiten der Kita zu Ende ging. Viele kleine und große Kunstwerke waren entstanden

Kita „St. Mauritius“ Haustadt - Gelungenes Projekt „Kinder, Kunst und Künstler“

Blick auf die Kunstwerke, die die Kinder stolz präsentieren.

Als Abschluss wurde den Eltern und Großeltern nach einer Vernissage die Gelegenheit geboten, die Kunstwerke aus Papier, Karton, Holz und Plastik wie Schutzengel aus Recyclingmaterial, Fragende Kinder nach einer Vorlage von Karl Appel, Faden-, Kamm-, Stempel und Drucktechnik, Bilder von Hundertwasser, den thronartigen, farbigen Geburtstagsstuhl und anderes während der Öffnungszeiten zu bestaunen. „Nehmen sie sich etwas Zeit und tauchen sie ein in die Welt der kleinen Künstler - die Welt ihrer Kinder  - und lassen sie sich von der bunten Farbenwelt inspirieren“, hatten Kita-Leiterin Gaby Zimmermann und ihr Team den Besuchern mit auf den Weg gegeben. „Alle waren von den Werken der Kinder begeistert und brachten dies mit lobenden Worten zu Ausdruck“, freute sie sich mit den Erzieherinnen und Praktikanten über die gute Resonanz. Die Kinder hatten sich in den letzten Wochen ausgiebig mit dem Thema „Kinder, Kunst und Künstler“ beschäftigt. Dabei sammelten sie nicht nur Erfahrungen mit verschiedenen Gestaltungstechniker und Arbeitsmaterialien, sondern lernten auch den ein oder anderen Künstler und dessen Werke kennen. Die Kinder haben erfahren, dass es in der Kunst kein „richtig“ oder „falsch“ gibt und jeder sich auf seine eigene Weise ausdrücken kann und darf. „Es war für uns wichtig, dass alle Beteiligten einen wertschätzenden Umgang mit anderen Menschen und deren Kreativität pflegten“, betont Zimmermann. Bei ihren Versuchen, die Welt kenn- und verstehen zu lernen, beschritten die Kinder ganz eigene Wege und griffen hierzu zu den unterschiedlichsten Mitteln. Indem sie zeichneten, malten, collagierten, mit Ton und Draht, Wasser und Papier experimentieren, setzten sie sich wie im saarländischen Bildungsprogramm vorgesehen, aktiv mit ihrer Umwelt auseinander. „Im Rahmen unseres Erziehungs- und Bildungsauftrages sehen wir es als eine sehr wichtige Aufgabe unserer Kindergartenarbeit an, auch die schöpferischen Kräfte der Kinder unter Berücksichtigung ihrer individuellen Neigungen und Begabungen zu fördern“, so die Kita-Leiterin. Man schaffe Anregungen, um die Kinder im Bezug auf Sprache und soziales Lernen in ihrer natürlichen Kreativität immer wieder aufs Neue zu motivieren. Ihre Phantasiefähigkeit soll mit gezielten Angeboten unterstützt und hervorgehoben werden, damit sie zum Ausdruck gebracht werden kann und nicht durch Medienüberflutung verschüttet wird.  Die Phantasiefähigkeit eines Kindes spiegelt seinen Besitz an inneren Bildern wider, der nicht angeboren ist, sondern den sich ein Kind mit seinen Sinnen, seinem Körper, seinen Gefühlen und seinem Geist erlebbar macht. Kreativität heißt für das Kita-Team, dem die Arbeit für das Projekt Spass machte: „Kreatives Tun bei Spielen, Basteln, Gestalten, Singen, Tanzen, Spontanität, Improvisation, Freude an Neuem und Mut zur Veränderung.“
 
 
FOTOS/ Text: nb



Bernhard Ludwig wurde als Löschbezirksführer bestätigt

Bei der im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Haustadter Wehrleute durchgeführten Neuwahl wurde Oberbrandmeister Bernhard Ludwig erneut zum Löschbezirksführer gewählt. Zu Beginn der Versammlung konnte er als Gäste Bürgermeister Erhard Seger, Ortsvorsteher Jürgen Kredteck, Wehrführer Uwe Schröder, die Sachbearbeiter Norbert Becker und Thomas Kredteck von der Gemeindeverwaltung sowie die Alterskameraden begrüßen.

Bernhard Ludwig wurde als Löschbezirksführer bestätigt

Bernhard Ludwig (Mitte) wurde erneut zum Löschbezirksführer gewählt. Mit auf dem Foto sind Bürgermeister Erhard Seger, Ortsvorsteher Jürgen Kredteck, der stellvertretenden Löschbezirksführer Michael Klotz und Wehrführer Uwe Schröder.

HAUSTADT (nb): Nach den Berichten gehören dem Löschbezirk derzeit 41 Aktive, acht Jugendwehrmitglieder und acht Alterskameraden an. 15 praktische Übungen oder theoretischen Schulungen nebst  Sonderübungen wurde den Wehrleuten für den Ernstfall fit gemacht. Zu 15 Einsätzen, vom Kaminbrand, über Tierrettung bis zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang wurde die Wehr gerufen. Wie Jugendbetreuer Markus Diwersy, der nach 18jähriger erfolgreicher Tätigkeit im August aus beruflichen Gründen diese Funktion aufgeben musste,  berichte, war auch der Feuerwehrnachwuchs wieder sehr rege. Bürgermeister Erhard Seger fand lobende Worte für die Wehr und meinte: „Ihr seid eine gute Truppe.“ Wehrführer Schröder befand: „Der Löschbezirk Haustadt pflegt eine intensive Zusammenarbeit und ist ein verlässlicher Partner auf Gemeindeebene.“ Ortsvorsteher Jürgen Kredteck, der erstmals dabei war, bedankte sich bei den Wehrleuten für ihre zum Wohl der Allgemeinheit geleistete Arbeit, auf die sie stolz sein dürften. Er überreichte der Jugendfeuerwehr einen Scheck über 425 Euro vom Losverkauf für die Martinsgans. Im Rahmen der Versammlung gab es noch weitere Wahlen zum Vorstand. Hauptlöschmeister Markus Diwersy wurde für 25jährigen Feuerwehrdienst geehrt.
 
 
 Foto: nb