Internationales Jugendworkcamp in Beckingen
15 Jugendliche aus aller Welt leben und arbeiten für drei Wochen in der Gemeinde Beckingen - Jugendliche aus aller Welt engagieren sich bei einem Jugendworkcamp, das derzeit in der Gemeinde Beckingen stattfindet. Unter dem Motto „Leben und Arbeiten“ helfen die 15 Jugendlichen, die aus Russland, Brasilien, Japan, Thailand und sechs weiteren Ländern kommen, bei verschiedenen Projekten in der Gemeinde Beckingen mit.
Die Workcampteilnehmer mit Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich und Bürgermeister Erhard Seger bei ihrem Einsatz auf dem Gelände des 1. FC Reimsbach.
25 Stunden pro Woche wird gearbeitet, die restliche Zeit verbleibt als Freizeit, um Ausflüge in die Region zu unternehmen, Land und Leute besser kennen lernen. Das Ganze trägt natürlich auch dazu bei, dass die Jugendlichen sich untereinander besser kennen lernen und sich damit auch über ihre Heimat, aus der sie kommen, austauschen können. Ein schöner Beitrag zur Völkerverständigung, meinen auch die Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich und Bürgermeister Erhard Seger. „Die Workcampidee ist eine tolle Sache, eine spannende Idee und ich bin froh, dass der Landkreis Merzig-Wadern hierzu einen Beitrag leisten kann“, erklärte die Landrätin bei einem Besuch der Teilnehmer des Jugendworkcamps auf der Anlage des 1. FC Reimsbach. Hier sind die Jugendlichen während ihres Aufenthalts in der Gemeinde Beckingen nicht nur gut untergebracht, sondern halfen in der ersten Woche auch bei den Arbeiten am Ehrenfriedhof, dem Spielplatz und beim Bau des neuen Ausweichplatzes mit. „Wir haben hier gerne mitgemacht um zu zeigen, dass wir eine offene, liberale Gemeinde sind, die gerne Gäste von auswärts aufnimmt“, so Bürgermeister Seger. Die restlichen zwei Wochen helfen die Jugendlichen am Historischen Kupferbergwerk Düppenweiler. Hier wird ein Besucherstollen ausgebaut. Dieser etwa 20 Meter lange Stollen ist leicht erschließbar und soll in den Premium-Wanderweg, den Litermont-Sagenweg, integriert werden. - „Damit kann der Premium-Wanderweg weiter optimiert werden“, erkärte Seger, der hofft, dass es den Jugendlichen in der Großgemeinde Beckingen und in der Region gefällt. Dazu trägt ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm bei. So lernen die Jugendlichen während ihres Aufenthaltes die deutsche und natürlich auch die saarländische Kultur kennen bei Ausflügen in die Umgebung. Ob Trier und Luxemburg, Saarschleife und Cloef, Picknick bei St. Gangolf, Besuch der Völklinger Hütte. Minigolfen im Park der Vier Jahreszeiten am Stausee Losheim und nicht zuletzt eine Führung im Kupferbergwerk Düppenweiler standen auf dem Programm. „Mit den Betreuern haben wir auch schon saarländisch geschwenkt“, lachen die Jugendlichen, die sich untereinander meist auf Englisch verständigen, aber auch ihr Deutsch kann hier nur besser werden.
Organisiert und finanziert wird das Jugendworkcamp von den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten, dem Verein zur Förderung von Beschäftigung und beruflicher Bildung im Landkreis Merzig-Wadern, der Gemeinde Beckingen und dem Landesjugendamt. Das Projekt dient der Völkerverständigung und fördert die Sozialkompetenzen der Teilnehmer. Für die Gemeinde Beckingen ist es die Gelegenheit, ihre kulturelle Offenheit zu zeigen und einen Beitrag dazu zu leisten, dass die Teilnehmer positive Erfahrungen internationaler Art machen können.
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