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Willkommen im Gemeindebezirk Beckingen

Willkommen im Gemeindebezirk

Kurzportrait Beckingen neu

 

Kurzportrait


rund 4.500 Einwohner
Fläche: 961 ha. davon
322 ha. Wald
173 m ü. NN

Ortsvorsteher: Dieter Hofmann, Tel. 06835/67909
Stellvertreter:  Elmar Seiwert, Tel. 06835/4279

1048 hat Erzbischof Eberhard von Trier den Ort erstmals urkundlich erwähnt. Beckingen ist der einwohnermäßig größte Gemeindebezirk. Direkt an der Saar gelegen bildet Beckingen den Eingang des Haustadter Tales. Auch verkehrstechnisch ist es der Knotenpunkt, direkt an Autobahn, Fluss und Bahnlinie.

Neben dem Sitz der Gemeindeverwaltung befinden sich hier auch 3 Kindergärten, eine Grundschule und die Gemeinschaftsschule. 

Das Freizeitangebot ist reichhaltig. Vom Saargarten, über das Hallenbad, die Tennisplätze drinnen und draußen bis hin zur Reitanlage und darüber hinaus - hier wird jedem was geboten. Neben der Kirmes im Juni ist der "Beckinger Schmaus" das größte Fest im Ort und lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher aus den umliegenden Gemeinden an.

Auch in der Weihnachtszeit lohnt sich ein Besuch. Am 1. Adventswochenende findet der traditionelle Adventsbasar der Katholischen Frauengemeinschaft sowie das Chor- und Instrumentalkonzert des Zupforchesters Beckingen statt. Das 2. Adventswochenende steht dann ganz im Zeichen der Krippenbauer. In der Deutschherrenhalle am Rathaus kann man eine der größten Krippenausstellungen der Region bewundern.

Zu "bewandern" gibt es auch so einiges auf den neu gestalteten Wanderwegen der Gemeinde. Zum Beispiel den berühmten "Wolferskopf", das große Naturschutzgebiet mit seinen seltenen Pflanzen- und Tierarten.
 

Historie


Auf Grund von Ausgrabungen und Hügelgräbern steht fest, dass die Gemeinde Beckingen bereits um 1800 bis 1200 v. Chr. besiedelt gewesen sein muss. Verkehrstechnisch erschlossen war die Gemeinde Beckingen schon zur Zeit der Römer. Die Spuren der Römer hat man an vielen Stellen gefunden. So gibt es heute noch Bezeichnungen wie "Römerwäldchen" und "Römerstraße", Mauerreste und Ziegel im Gemeindebezirk Honzrath sowie Teile einer Römischen Villa zwischen Beckingen und Dillingen.

Im Mittelalter war Beckingen Sitz eines Komturs des Deutschherrenordens mit dem Privileg, dass der Komtur auch das Amt des Landkomturs der Deutschordensballei Lothringen beinhaltet. Dies hatte zur Folge, dass nach dem Frieden von Nimwegen im Jahre 1678 das heutige Gemeindegebiet mit Ausnahme der kurtierischen Orte wie Düppenweiler und Oppen erstmals französisch wurden.

1697 musste Ludwig XIV jedoch die von Frankreich besetzten Gebiete zurückgeben und auch Lothringen wieder in den Grenzen von 1670 herstellen.

1766 fiel Lothringen nach dem Tode des lothringischen Herzogs Stanislaus Lesczinski, des ehemaligen Königs von Polen, wiederum an Frankreich. Auch der ehemals lothringische Teil des heutigen Gemeindegebietes kam wiederum an Frankreich. 1794 besetzten französische Truppen das gesamte Erzstift Trier und somit kamen auch Düppenweiler und Oppen zu Frankreich. Nach der Niederlage Napoleons bei Waterloo 1815 wurde das heutige Gemeindegebiet der preußischen Rheinprovinz zugeordnet. Nach dem 1. Weltkrieg wurde im Versailler Vertrag das Saargebiet unter eine internationale Mandatsverwaltung des Völkerbundes gestellt. Der heutige Gemeindebezirk Oppen gehörte zum damaligen Amt Losheim und verblieb im Deutschen Reich. Die Grenze verlief damals zwischen Reimsbach und Oppen, was zu vielfältigen Verwicklungen führte, z.B. blühte in dieser Zeit der Schmuggel. Ein weiteres Kuriosum aus dieser Zeit: Die Pfingstkirmes der Oppener wurde kurzerhand auf Grund von Grenzschwierigkeiten nach Reimsbach verlegt. Seit dieser Zeit wird die Oppener Kirmes an Pfingsten in Reimsbach gefeiert.

Im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform im Jahre 1974 hat die Gemeinde Beckingen ihren heutigen Zuschnitt mit den Gemeindebezirken Beckingen, Düppenweiler, Erbringen, Hargarten, Haustadt, Honzrath, Oppen, Reimsbach und Saarfels erhalten. Bis zu dieser Zeit war das heutige Gemeindegebiet eine Grenzregion mit einer recht bewegten Zeit mit oft wechselnden Besitzverhältnissen, Pfändungen, Plünderungen und Streitigkeiten mit unterschiedlichen Lehnsherren.

Erste urkundliche Erwähnung: 1048 vom Erzbischof Eberhard von Trier