Wir im Verein - Turnverein Germania Düppenweiler

In der ersten Ferienwoche veranstaltete der Turnverein Germania Düppenweiler sein 50. Zeltlager, über das bereits berichtet wurde. Als Gäste konnte der erste Vorsitzende Julian Schommer unter anderem Bürgermeister Thomas Collmann und Ortsvorsteher Thomas Ackermann begrüßen. Die langjährige Leiterin des Zeltlagers, Sylvie Bies, wurde für ihre Verdienste geehrt. Nachstehend weitere Fotos zu der wiederum gelungenen Ferienveranstaltung.

Wir im Verein -   Turnverein Germania Düppenweiler

Eine der Tanzvorführungen bei „Best of Pützweiher“

 Fotos: nb

 

Bürgermeister Thomas Collmann, der erste Vorsitzende Julian Schommer, Zeltlagerleiterin Sylvie Bies und Ortsvorsteher Thomas Ackermann (von links) freuten sich über das gelungene Jubiläum.
 Ortsvorsteher Thomas Ackermann (rechts) überreichte dem ersten Vorsitzenden Julian Schommer ein Geldpräsent der Gemeinde.
Die langjährige Zeltlagerleiterin Sylvie Bies (links) wurde vom ersten Vorsitzenden Julian Schommer für ihre Verdienste geehrt.

 

 




Schützenverein „Diana“ Düppenweiler stellt mit Anna Heß erstmals eine Deutsche Meisterin

Wir im Verein - Über den größten Erfolg seiner jahrzehntelangen Vereingeschichte kann sich der Schützenverein „Diana“ Düppenweiler 1925 e.V. freuen, denn seine Aktive im Bogenschießen, Anna Heß, bescherte ihm in diesem Jahr erstmals den Titel einer Deutschen Meisterin in seinen Reihen.

 Schützenverein „Diana“ Düppenweiler stellt mit Anna Heß erstmals eine Deutsche Meisterin

Die erfolgreiche Bogenschützin Anna Heß (2.v.r.) auf dem Bogenschießgelände des Schützenvereins „Diana“ Düppenweiler.

 Nachdem die 21jährige Krankenschwester aus Honzrath im Vorjahr schon Zweite bei der Deutschen Meisterschaft WA im Freien wurde, erzielte sie kürzlich in Solingen den ersten Platz bei der Deutschen Meisterschaft WA Halle. Den sensationellen Sieg konnte auch die erste Vorsitzende des SV „Diana“, Andrea Wein-Huckert,  die als Kampfrichterin vor Ort tätig war, somit unmittelbar selbst erleben.  Um diesen sportlichen Erfolg feiern zu können, trainiert Anna Heß bereits seit fünf Jahren im Verein. Sie hat alleine im Jahr 2015 zweimal den zweiten Rang bei Landesmeisterschaften erzielt. Im Jahre 2016 wurde sie einmal erste sowie einmal zweite bei den Landesmeisterschaften und im folgenden Jahr 2017 erzielte sie zweimal den ersten Platz bei Landesmeisterschaften und stellte zudem einen neuen Landesrekord bei der WA im Freien auf.  Dieses Jahr erreichte sie auch noch den Landesrekord bei der WA Halle.  Trotz ihrer vielen Erfolge brachte Anna Heß aber auch noch die Zeit auf, um mit ihrem Vereinskameraden, Bogenreferent Axel Handrock, die Ausbildung zum Vereinstrainer zu machen, was sich bereits positiv auf den Nachwuchs auswirkt.

 

Foto/Text: nb

 

Die erfolgreiche Bogenschützin Anna Heß (2.v.r.) auf dem Bogenschießgelände des Schützenvereins „Diana“ Düppenweiler mit der ersten Vorsitzenden Andrea Wein-Huckert (links mit Enkelkind), dem Bogenschießreferenten Axel Handrock (rechts) und dem langjährigen Vereinsmitglied Erich Dilschneider (2.v.l.) 




Kupferschmelzen nach historischem Vorbild kam an Vatertag wieder gut an.

Es zischte und glühte, die Funken flogen und es war höllisch heiß in der Schmelzhütte, die mit Pochwerk und Maschinenanlagen zur Kupferhütte gehört. Werner Kockler, erster Vorsitzender des Vereins „Historisches Kupferbergwerk Düppenweiler – Verein für Geschichte und Kultur“ e.V., hatte mit weiteren Helfern den beiden Schmelzöfen richtig gut eingeheizt.

Kupferschmelzen nach historischem Vorbild kam an Vatertag wieder gut an.

Höhepunkt war der Abstich an den beiden Schmelzöfen in der Schmelzhütte. Hier wird das geschmolzene Kupfer gerade abgeschöpft und in Form gegossen.

 „Auch in diesem Jahr war das inzwischen 8. Kupferschmelzen am Historischen Kupferbergwerk in Düppenweiler, das jedes Jahr an Christi Himmelfahrt/ Vatertag stattfindet, recht gut besucht. Wir hatten Besucher in der Schmelzhütte und auch Untertage. Die Funktionsweise der Hütte wurde den Besuchern demonstriert und detaillierte Angaben zu den interessierten Fragen der Besucher gemacht“, so Werner Kockler. 

 

Um den Besuchern das Kupferschmelzen nach historischem Vorbild demonstrieren zu können, hatten Werner Kockler, Eric Nees und Stefan Schmidt alle Hände voll zu tun,

um die beiden Schmelzöfen auf mindestens 1300 Grad Celsius zu bringen, damit das Kupfer schmelzen und ausfließen kann

 

Allmählich stellte sich Betrieb auf dem Außengelände ein und die ersten Gruppen traten ihre Untertage- und Übertageführung durch das Historische Kupferbergwerk Düppenweiler mit den Gästebetreuern Karin Molter, Wolfgang Wax und Karl-Rudi Wilhelm an und  konnten sich dabei eine Vorstellung von der Kupfergewinnung unter Tage sowie der Weiterverarbeitung über Tage machen.

 

Auf dem weitläufigen Gelände konnten Interessierte bei der „Münzmeisterin “ Eva Gross ihre eigene Münze prägen, den Klängen der „Litermont Musikanten“ lauschen und sich bei Kaffee und Kuchen, frischen Getränken und deftigen Speisen bei Laune halten bis zu den  spannendsten Momenten der Veranstaltung, den beiden Abstichen an den Schmelzöfen.

 

Dazwischen ging es im Stundentakt in kleinen Gruppen durch die unterirdischen Stollen des Besucherbergwerks um zu erfahren, welche Strapazen die Bergleute früher auf sich nahmen, um an das begehrte Kupfer zu kommen. Untertage in den dunklen Stollen erfuhr man dabei eine angenehme Kühle, während in den beiden Schmelzöfen die Temperaturen stetig nach oben kletterten, was sich auch in der Schmelzhütte bemerkbar machte. Die Spannung stieg, immer mehr Gäste fanden sich vor den beiden Schmelzöfen ein, um sich über den Schmelzvorgang zu informieren. Schöne Fotomotive ergaben sich schon beim ersten Abstich,  aber besonders der zweite Abstich erweis sich diesmal als sehr erfolgreich. Unter großem Raunen und gezückten Fotoapparaten  lief das erste geschmolzene Kupfererz in dünnen Fäden aus dem Ofenauge. Eric Nees schöpfte das flüssige Kupfer und goss es in eine Form.

 

Die Gäste schauten auf die funkelnde Glut, zückten ihre Fotoapparate, um den spannenden Moment des Kupferzaubers in der Schmelzhütte festzuhalten. Der Aufwand hatte sich in diesem Jahr wirklich gelohnt und Werner Kockler und seine Helfer wischten sich erleichtert den Schweiß aus dem Gesicht.

 

Der erste Vorsitzende Kockler dankte allen, die zur gelungenen Veranstaltung beitrugen, ob den Gästeführern oder seinen tatkräftigen Helfern am Schmelzofen, Stefan Schmitt und Eric Nees aus Fischbach. Sein besonderer Dank galt der Dillinger Hütte und der freundlichen Unterstützung durch Dr. Bernd Münnich sowie der Aurubis Kupferhütte in Lünen.

 

Fotos/Text: Gemeinde Beckingen

 

 

 

Foto2:

Auch die Führungen durch das Historische Kupferbergwerk Düppenweiler stießen auf reges Interesse. 




Erstmals Schmelzen mit offenem Ofenauge gelungen

Schmelzvorgänge nach historischem Vorbild demonstriert - Es zischte und glühte, die Funken flogen und es war höllisch heiß in der Schmelzhütte, die mit Pochwerk und Maschinenanlagen zur Kupferhütte gehört. Vor den beiden Schmelzöfen hatte Werner Kockler, erster Vorsitzender des Vereins „Historisches Kupferbergwerk Düppenweiler – Verein für Geschichte und Kultur“ e.V. mit weiteren Helfern den beiden Schmelzöfen richtig gut eingeheizt.

Erstmals Schmelzen mit offenem Ofenauge gelungen

Höhepunkt beim 7. Schmelzertag - der Abstich an einem der beiden Schmelzöfen in der Schmelzhütte.

Die ersten Vorbereitungen dazu hatten die Vereinsmitglieder schon Tage zuvor getroffen. Da sich im letzten Jahr erwiesen hatte, dass das vorhandene Gebläse nicht ausreicht, beide Schmelzöfen gleichzeitig ausreichend zu versorgen, wurde zunächst nur ein Ofen vorbereitet. In der Herrichtung des Schmelzofens wurde dabei der Ofenboden mit einer Mischung aus Lehm, zerstampfter Holzkohle und Pferdehaaren ausgekleidet. Im zweiten Ofen, in welchem sich noch die „Ofensau“ (geschmolzenes Kupfererz, das nicht flüssig genug war, um aus dem Ofen auszulaufen) aus dem letzten Jahr befand, sollte in diesem Jahr versucht werden, mit offenem Ofenauge zu schmelzen. „Der Vatertag war recht gut besucht. Wir hatten Besucher in der Schmelzhütte und auch Untertage. Die Funktionsweise der Hütte wurde den Besuchern demonstriert und detaillierte Angaben zu den interessierten Fragen der Besucher gemacht“, so Werner Kockler. 

                                                            

Am Schmelzertag selbst begann die erste Arbeitsschicht für Werner Kockler und seine Helfer zur Beschickung der beiden Schmelzöfen schon morgens um acht Uhr. Um diese auf mindestens 1300 Grad Celsius zu bringen, damit das Kupfer schmelzen und ausfließen kann, hatten der erste Vorsitzende und Eric Nees (aus Fischbach bei Idar-Oberstein) alle Hände voll zu tun. Ein Schmelzofen wurde auf die herkömmliche Weise mit geschlossenem Ofenauge und Gebläse und der andere versuchsweise mit offenem Ofenauge ohne Gebläse betrieben. 

Allmählich stellte sich Betrieb auf dem Außengelände ein, wo sich Kinder tummeln, um zum Beispiel an einer der Stationen der Eventschmiede Biringer ihr erstes Hufeisen anzufertigen oder beim „Münzmeister“ Wolfgang Wax eine eigene Münze zu prägen. Unterhalten wurden die Besucher durch die „Litermont Musikanten“. Dazwischen ging es im Stundentakt in kleinen Gruppen durch die unterirdischen Stollen des Besucherbergwerks um zu erfahren, welche Strapazen die Bergleute früher auf sich nahmen, um an das begehrte Kupfer zu kommen. Untertage in den dunklen Stollen erfuhr man dabei eine angenehme Kühle, während in den beiden Schmelzöfen die Temperaturen stetig nach oben kletterten, was sich auch in der Schmelzhütte bemerkbar machte. Die Spannung stieg, immer mehr Gäste fanden sich vor den beiden Schmelzöfen ein, um sich über den Schmelzvorgang zu informieren. Erstaunlicherweise erwies sich der Versuch, mit offenem Offenauge zu schmelzen, als sehr erfolgreich. Bereits nach ca. 3 ½  Stunden lief das erste geschmolzene Kupfererz in dünnen Fäden aus dem Ofenauge. So konnten die Besucher erstmals auch eine permanente Kupferschmelze beobachten. Erst Erzgewinnung unter Tage bei einer Führung durch das Bergwerk, dann die Weiterverarbeitung des Kupfers über Tage nach historischem Vorbild des 18. Jahrhunderts, der Schmelzertag lockt immer wieder Gäste aus nah und fern an das Besucherbergwerk in Düppenweiler, das mit Kupferhütte mit Maschinenanlegen, Pochstempeln und Antriebswellen, Zahnkränzen, Getrieben, Blasebälgen und Wasserrädern in dieser Form in ganz Südwestdeutschland einmalig ist. Wie geplant ging es dann gegen 16.00 Uhr an den Abstich am zweiten Schmelzofen. Werner Kockler sowie seine Helfer Eric Nees, Günter Fuchs und Eva Gross waren alle ausgestattet mit feuerfesten Handschuhen, Schutzhauben und Schürze sowie Stecheisen, Kratze (Krummeisen) und Forkel (Hüttengabel). Mit mehreren Schlägen mit dem Vorschlaghammer wurde das im Ofenauge befindliche Stecheisen gelockert und dann von Kockler mit einem kräftigen Ruck herausgezogen. Sofort ergoss sich aus dem Ofen ein dicker Strahl glühend heißem flüssigem Kupfer in den Vorherd, vielleicht schöner als alle Jahre zuvor. Die Gäste schauten auf die funkelnde Glut, zückten ihre Fotoapparate, um den spannenden Moment des Kupferzaubers in der Schmelzhütte festzuhalten. Der Aufwand hatte sich in diesem Jahr wirklich gelohnt, hatten doch beide Schmelzöfen in diesem Jahr auf ganz unterschiedliche Weise hervorragend funktioniert. Kockler und seine Helfer wischten sich erleichtert den Schweiß aus dem Gesicht. Früher muss es wohl auch so gewesen sein, ahnten die Gäste. Zeit für ein Feierabendbier und zum Abschluss eine Bergmannsvesper, das gehörte einfach dazu. Bei guter Stimmung ging so der 7. Schmelzertag zu Ende. „Der diesjährige Schmelzertag war wieder eine gelungene Veranstaltung, auch wenn offenbar wegen der Hitze einige potentiellen Besucher zu Hause geblieben waren. Die hatten dann aber gerade die diesjährige Besonderheit des Schmelzens mit offenem Ofenauge verpasst“, resümierte Kockler am Ende der Veranstaltung.

 

 

Fotos/Text: Gemeinde Beckingen

 

Der Bergmannspokal wurde diesmal an Heinz Lauer vom Bergmannsverein Brotdorf weitergereicht.
 
Geschmolzenes Kupfer fließt in den Vorofen. 
Erfolgreiches Schmelzen am offenen Ofenauge.