Erbringen und Düppenweiler belegten gute Plätze beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf Kreisebene

Die beiden Beckinger Gemeindebezirke Düppenweiler und Erbringen beteiligten sich am alle drei Jahre stattfindenden Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Zur Siegerehrung hieß Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich im großen Sitzungssaal des Landratsamtes die betreffenden Bürgermeister, Beigeordnete und Ortsvorsteher, teils nebst Stellvertreter der teilnehmenden Ortschaften sowie die Jury und Mitarbeiter der Verwaltung willkommen.

Erbringen und Düppenweiler belegten gute Plätze beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf Kreisebene

Überreichen der Teilnahmeurkunden mit Platzierungsangabe durch Landrätin Schlegel-Friedrich (links) und den Juryvorsitzenden Jackl (2.v.r.) an den Erbringer Ortsvorsteher Schwinn (2.v.l.)

Aus der Gemeinde Beckingen nahmen Bürgermeister Thomas Collmann, sein Vorgänger Bürgermeister a.D.  Erhard Seger, der Düppenweiler Ortsvorsteher Thomas Ackermann sowie der Erbringer Ortsvorsteher Hubert Schwinn und seine Stellvertreterin Astrid Moritz teil. „Der Wettbewerb honoriert Dörfer, in denen von innen heraus Entwicklungsschritte eingeleitet werden, um aufbauend auf der individuellen Ausgangslage des Ortes die Lebensqualität für sich und künftige Generationen zu verbessern. Er soll dazu beitragen, bestehende Infrastrukturen in den Dörfern zu erhalten, so auch die Stärkung sozialer Beziehungen in der Dorfgemeinschaft sowie Auf- und Ausbau kultureller Angebote“, sagte die Landrätin und unterstrich: „Das Saarland, vor allem unser Kreis, sind vom ländlichen Raum geprägt.“  Zu den Kriterien der Bewertung zählten: Was hat die Dorfgemeinschaft bislang aus dem vorhandenen Potenzial des Dorfes gemacht und welche Ziele hat sie sich für die Zukunft ihres Dorfes gesetzt?  Was haben wir bislang erreicht? Wo wollen wir zukünftig hin? Beim Wettbewerb wird in erster Linie die Qualität von eingereichten Entwicklungsschritten und nicht das erreichte  Niveau honoriert. Neun der 79 Dörfer  des grünen Kreises nahmen am Wettbewerb teil. Dies waren Scheiden, Thailen, Morscholz, Düppenweiler, Erbringen, Merchingen, Bietzen, Wehingen und Sinz. „Das ist eine sehr gute Resonanz“, meinte die Landrätin. Die Bereisung durch die Jury unter Leitung von Verwaltungsdirektor Thomas Jackl erfolgte vom  12.  bis  14. September. „Sie war interessant, aber das Wetter leider sehr schlecht. Doch die Dorfbewohner und Ansprechpartner zeigten sich hoch motiviert“, berichtete Schlegel-Friedrich. Es wurde viel Potential gesehen. Viele gute Initiativen, starkes ehrenamtliches Engagement  und den Willen, die Dörfer lebenswert für die Zukunft zu erhalten und auszubauen. „Der Landkreis ist stolz auf seinen ländlichen Raum, auf die vorhandenen Strukturen, die Landschaft und die Menschen, die ganz bewusst und gerne hier leben und die die Lebensqualität genau in diesen Strukturen und der Landschaft sehen“, betonte die Kreischefin. Sie überreichte allen beteiligten Dörfern Urkunden mit Platzierung und bedankte sich für die Teilnahme, die allein schon hohes Engagement zeige. „Im Grunde waren alle Sieger“, befand die Landrätin. Verwaltungsdirektor Jackl als Vorsitzender der Jury stellte mit einer eindrucksvollen Bildpräsentation die bereisten Ortschaften mit ihren Besonderheiten und später von der Jury nach den Fachbewertungskriterien Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und Siedlungsentwicklung, Grüngestaltung, das Dorf in der Landschaft sowie dessen Gesamteindruck beurteilt wurden, vor. Der 7. und der 3. Platz wurden zweimal vergeben. Die Platzierungen: Scheiden (erster Platz), Bietzen (2. Platz und Sonderpreis), Erbringen und Wehingen (jeweils 3. Platz), Morscholz (4. Platz), Düppenweiler (5. Platz), Thailen (6. Platz) sowie Sinz und Merchingen (jeweils 7. Platz). Der erstmalige Sonderpreis des Umweltministers mit einem Preisgeld von 2500 Euro unter dem Motto „Miteinander leben im Dorf“ für Orte, die sich mit kreativen Lösungsansätzen des künftigen Zusammenlebens der Generationen, ging an Bietzen als vorbildliches Mehrgenerationendorf. Bürgermeister Collmann freute sich über die Teilnahme und Platzierungen der  beiden Gemeindebezirke und meinte: „Aus der Gemeinde Beckingen haben mit den Gemeindebezirken Erbringen und Düppenweiler gleich zwei Gemeindebezirke an dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilgenommen. Erbringen konnte sich dabei einen hervorragenden 3. Platz sichern und Düppenweiler einen tollen 5. Platz. Beide Gemeindebezirke haben die Gemeinde Beckingen hervorragend vertreten. Ich gratuliere ganz herzlich zu diesem tollen Ergebnis. Schön zu sehen, was mit guter Zusammenarbeit von Bürgerinnen und Bürger, Ortsrat und Gemeinde, tolles erreicht wurde. Darauf können wir alle stolz sein.“ Auch der Erbringer Ortsvorsteher Hubert Schwinn drückte seine Freude über aus und befand. „Da wir an diesem Wettbewerb bisher noch nicht teilgenommen hatten, sind wir mit keinen besonders hohen Erwartungen an die Sache herangegangen. Die Teilnahme als solche war für unseren Ort und die Dorfgemeinschaft schon ein Gewinn, da wir etliche Projekte durchgeführt und weitere in der Planung haben. Trotz strömendem Regen hat die Bewertungskommission die Bereisung mit großer Unterstützung von Mitbürgerinnen und Mitbürgern durchgeführt. Mit dem erreichten 3. Platz können wir recht stolz sein, weil dies unsere Erwartungen mehr als übertroffen hat. Dies war nur möglich mit Unterstützung der Vereine, Organisationen und allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich aktiv in die unterschiedlichsten Projekte eingebracht und mitgeholfen haben. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten. Alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich noch gerne weiterhin für den Ort einsetzen, sich einbringen wollen oder Anregungen haben, können sich bei mir oder einem Mitglied des Ortsrates per Telefon, Mail oder persönlich melden, denn „Gemeinsam hat unser Dorf Zukunft“. Zum verhältnismäßig guten Abschneiden seines Dorfes äußerte auch der Düppenweiler Ortsvorsteher Thomas Ackermann. „Ja, für uns ging es in erster Linie darum, dass der Ort sich gut präsentiert und auf seine Errungenschaften hinweisen kann. Es war von Anfang an klar, dass sich Düppenweiler aufgrund seiner hohen Einwohnerzahl nur schwer mit kleineren Orten vergleichen kann, da bei uns noch die Infrastruktur vorhanden ist, die in den kleineren Dörfern fehlt. Deshalb bin ich mit dem 5. Platz zufrieden, hätte mir aber natürlich etwas mehr gewünscht.“

 

 

 
Überreichen der Teilnahmeurkunden mit Platzierungsangabe durch die Landrätin Daniela Schlegel-Friedch (links) und den Juryvorsitzenden Thomas Jackl (2.v.r.) an den Düppenweiler Ortsvorsteher Thomas Ackermann (2.v.l).
Die beiden ausgezeichneten Ortsvorsteher Thomas Ackermann (links) und Hubert Schwinn (Mitte) nebst dessen Stellvertreterin Astrid Moritz (2.v.l.) mit Bürgermeister Thomas Collmann ( rechts) und dessen Vorgänger Erhard Seger
 
    Überreichen der Teilnahmeurkunden mit Platzierungsangabe durch die Landrätin Daniela Schlegel-Friedch (links) und den Juryvorsitzenden Thomas Jackl (2.v.r.) an den Erbringer Ortsvorsteher Hubert Schwinn (2.v.l.) im Beisein der stellvertretenden Ortsvorsteherin Astrid Moritz (Mitte) und  Bürgermeister  Thomas Collmann (rechts).

 

 

 

 

 

 

Fotos

 

 




Wettbewerb “Unser Dorf hat Zukunft” – Erbringen macht mit

„Nachdem wir uns zum Wettbewerb “Ein Dorf hat Zukunft” angemeldet hatten, hat am Mittwoch 13.09.2017 um 11:00 Uhr eine Bereisung durch die Bewertungskommission stattgefunden. Bei strömendem Regen haben wir den Ort mit seinen markanten Punkten besichtig,“ informiert der Erbringer Ortsvorsteher Hubert Schwinn.

Wettbewerb “Unser Dorf hat Zukunft” – Erbringen macht mit

Das Foto zeigt die Luziastatue in der Luziakapelle in Erbringen, Kleinod des idyllischen Ortes.

 Er hofft natürlich, dass man die Bewertungskommission von dem schönen Ort Erbringen überzeugen konnte. Ende Oktober wird die Preisverleihung stattfinden.

 

Fotos:

Hier ein paar Eindrücke von der Besichtigung: