Traditioneller Seniorennachmittag in Haustadt

Zum 66. Mal fand der traditionelle Seniorennachmittag im Gasthaus Urhahn-Adam in Haustadt statt, zu dem alle Mitbürger, die das 70. Lebensjahr erreicht haben oder älter sind, mit ihren Partnerinnen und Partnern eingeladen waren. Rund 100 ältere Mitbürger waren der Einladung des Haustadter Ortsrates gefolgt. Ortsvorsteher Jürgen Kredteck begrüßte die Anwesenden ganz herzlich, insbesondere die 17 „Jungseniorinnen und Jungsenioren“, den Jahrgang 1947, der erstmals am Seniorentag teilnahm.

Traditioneller Seniorennachmittag in Haustadt

Als älteste Anwesende wurden Adolf Geiler (86 Jahre) und Irene Krall (91 Jahre) geehrt. Mit auf dem Foto sind Bürgermeister Collmann, Ortsvorsteher Kredteck, Pastor Goebel sowie weitere Ortsratsmitglieder.

Als weitere Gäste konnte Ortsvorsteher Kredteck Bürgermeister Thomas Collmann, den Ehrenortsvorsteher von Haustadt, Jürgen Spuller mit Ehegattin Rosemarie und das Ehrenmitglied des Ortsrates, Johann Lambert mit Ehegattin Marlene begrüßen. Ebenso wurde die Geistlichkeit, Pastor Wolfgang Goebel, begrüßt. Von Pfarrer Jörg Winkler übermittelte Kredteck die besten Wünsche. Bürgermeister Thomas Collmann, erstmals in diesem Amt beim Seniorennachmittag in Haustadt dabei, bedankte sich für die Einladung, der er gerne gefolgt sei. „Am heutigen Tag stehen das persönliche Gespräch und die persönlichen Kontakte im Vordergrund. Wenn der Altentag dann auch so zahlreich wie hier von Ihnen, liebe Seniorinnen und Senioren, angenommen wird, dann ist dies mit Sicherheit auch für die Organisatoren der Veranstaltung Motivation genug, dies auch in den Folgejahren fortzusetzen“, erklärte Bürgermeister Collmann. Er betonte, wie wichtig ehrenamtliche Helferinnen und Helfer seien, um eine solche Veranstaltung durchführen zu können. Er dankte daher allen, die ihren Beitrag dazu leisteten und wünschte den Anwesenden unterhaltsame und frohe Stunden, Gesundheit und Lebensfreude. Sein Appell: „Richten Sie den Blick in die Zukunft und geben Sie ihre Erfahrungen an die jüngere Generation weiter.“  Ortsvorsteher Kredteck wies darauf hin, dass der Haustadter Seniorentag der älteste in der Gemeinde Beckingen überhaupt sei. In den Anfängen seien es nur 20 bis 30 Haustädterinnen und Haustädter gewesen, die damals zum Seniorentag eingeladen werden konnten. „Zum heutigen Seniorentag wurden mehr als 276 Mitbürgerinnen und Mitbürger eingeladen“, so Kredteck, der allen Anwesenden einen unbeschwerten, unterhaltsamen und geselligen schönen Nachmittag wünschte. Er verwies darauf, dass alle 14 Tage in der ehemaligen Sozialstation und an jedem dritten Dienstag eines Monats im Pfarrhaus Seniorenbegegnungen stattfänden. Neu Gäste seien hier stets willkommen. Weiteres Thema war die Baustelle in der Ortsmitte, die inzwischen aber geräumt und für den Verkehr wieder freigegeben ist. Allerdings kündigte er gleich die nächste Baustelle an. „Im Auftrag des Entsorgungsverbandes Saar hat dieser Tage die beauftragte Firma Arbeiten zum Bau eines Regenrückhaltebeckens in Starzelt aufgenommen“, informiert er die Anwesenden. Hierzu müsse der asphaltierte Feldweg zwischen den Häusern Talstraße 86 und 90 bis zur Brücke über den Mühlenbach voll gesperrt werden. In rund eineinhalb Jahren Bauzeit werde im Bereich des ehemaligen Wehres ein unterirdisches Rückhaltebecken gebaut. Anschließend fand bei einem warmen Mittagessen und Kaffee und Kuchen ein unterhaltsamer Nachmittag bei einem kurzweilen Programm statt. Im Mittelpunkt des Seniorennachmittages stand die Ehrung der ältesten Anwesenden. Geehrt wurden Adolf Geiler (86 Jahre) und Irene Krall (91 Jahre). Außerdem wurden für ihr ehrenamtliches Engagement für und um die vor vielen Jahren ins Leben gerufene Begegnungsstätte für Seniorinnen und Senioren Elfriede Birk und Lilo Schlarb mit einem Bild der Haustadter Kirche als Präsent geehrt.

Mitgestaltet wurde der Seniorennachmittag vom Musikverein Haustadt-Honzrath unter Leitung von Sebastian Metzvilla, Gerd Grasmück, der die musikalische Begleitung des Tages, u. a. mit einem gemeinsamen Singen, übernommen hatte und der Chorgemeinschaft Haustadt-Honzrath unter Leitung von Svetlana Schneider. So klang der Seniorentag gemütlich aus. Gedankt wurde allen Helferinnen und Helfern vor und hinter den Kulissen, im Service und in der Küche sowie dem DRK Haustadt unter Führung des Vorsitzenden Dietmar Querbach und allen Mitwirkenden des Rahmenprogramms.

 

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Als älteste Anwesende wurden Adolf Geiler (86 Jahre) und Irene Krall (91 Jahre) geehrt. Mit auf dem Foto sind Bürgermeister Collmann, Ortsvorsteher Kredteck, Pastor Goebel sowie weitere Ortsratsmitglieder. 




Wir im Verein - VdK-Ortsverband Haustadt-Honzrath feierte 70jähriges Bestehen

Der VdK-Ortsverband Haustadt-Honzrath hatte zu seinem traditionellen Sommerfest, das diesmal mit dem 70jährigen Bestehen verbunden war, wieder in die Pausenhalle der ehemaligen Grundschule eingeladen. Neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern konnte der erste Vorsitzende Josef Müller den Kreisvorsitzenden Lutwin Scheuer, dessen Stellvertreter Günter Selzer, den neuen Bürgermeister Thomas Collmann sowie die beiden Ortsvorsteher Joachim Gratz (Honzrath) und Jürgen Kredteck (Haustadt) besonders begrüßen.

Wir im Verein - VdK-Ortsverband Haustadt-Honzrath feierte 70jähriges Bestehen

Der erste Vorsitzende Josef Müller (3.v.l) nimmt die Glückwünsche des Kreisvorsitzenden Lutwin Scheuer (3.v.r.), dessen Stellvertreters Günter Selzer (2.v.r.) ebenso wie von Bürgermeister Thomas Collmann (rechts) und den beiden Ortsvorstehern entgegen.

„Unser diesjähriges Sommerfest wollen wir gemeinsam mit dem Jubiläum unseres Ortsverbandes feiern. Hierzu möchte ich einen kurzen Rückblick über die sieben Jahrzehnte geben. Geschichts- und Traditionsbewusstsein haftet oft ein Makel des Konservativen, des Antiquierten an. Rückschau auf die eigene Vergangenheit bietet aber die Gelegenheit, den eigenen Weg in die Zukunft mit Erfahrungen daraus zu gestalten, denn nur wer sich seiner Vergangenheit besinnt, kann eine Zukunft haben“, erklärte er. Nach seinen Worten wurde der Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands - 1985 „Sozialverband“ genannt - nach dem zweiten Weltkrieg als Gemeinschaft betroffener Männer und Frauen gegründet, um ihre berechtigten Interessen gegenüber Staat und Gesellschaft besser durchsetzen zu können. Der Einsatz für die Versorgungsansprüche der Mitglieder und tätige Hilfe bei der Bewältigung der Formalitäten und Kontakte waren zunächst die wichtigsten Aufgaben. Später sei dann noch die Betreuung sonstiger, zum Beispiel durch Arbeits- oder Verkehrsunfälle behinderter und auch pflegebedürftiger Personen hinzugekommen. Die jeweiligen Vorsitzenden waren stets engagiert bei der Sache und um das Wohl der Mitglieder bemüht, wie die Chronik zeigt. Auf Initiative von Alois Adam, selbst schwer  kriegsbeschädigt und beim Sozialamt in Beckingen berufstätig, entstand 1947 in Haustadt ein VdK-Ortsverband, dem kurze Zeit später Karl Jungmann und der heute  96jährige Erich Querbach beitraten. Dank des eifrigen Werbens von Adam, der dem Ortsverband von 1947 bis 1999 gleichzeitig als Vorsitzender, Schriftführer und Kassierer diente, hatte der Verband bald mehr als 50 Mitglieder. In Honzrath wurde ebenfalls im Jahre 1947 auf Initiative von Peter Kerwer, der ebenfalls als Soldat eine Verletzung erlitten hatte, selbst  ein Ortsverband ins Leben gerufen, dem 19 Kriegsbeschädigte und vier Kriegerwitwen beitraten. Da die Besatzungsmacht Einwände gegen Kerwer erhob, musste zunächst Jakob Planta den Vorsitz bis 1950 übernehmen. Eine Zeit lang wurde auch Erbringen mitbetreut. Im Jahre 1999 schloss sich der nur noch aus elf Mitgliedern bestehende OV Honzrath dem damals 35 Mitglieder zählenden Nachverband Haustadt an. Alois Adam trat aus Altersgründen nicht mehr an und  wurde aufgrund seiner  Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Den Vorsitz übernahm Johann Fisch. Ihm folgte im Dezember 2003 Aloysius Gantner, der bereits vier Jahre als zweiter Vorsitzender fungiert hatte. Gantner verstarb plötzlich im März vorigen Jahres. Seit einem Jahr steht nun Josef Müller an der Spitze des gemeinsamen Ortsverbandes mit derzeit rund 150 Mitgliedern. Zum Jahresprogramm gehören neben der Versammlung Veranstaltungen wie das Sommerfest, Wanderung, Besichtigungen, Weihnachtsfeier usw. Bürgermeister Collmann lobte das Engagement des VdK, der sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt und seine Mitglieder bei Anliegen berät. „Der Sozialverband schaut den Politikern auf die Finger. Ich finde es  gut, dass auch solche Veranstaltungen wie die heutige durchgeführt werden“, betonte er.  Der Kreisvorsitzende Scheuer, der bei den kürzlich stattgefundenen Sozialwahlen in die Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung  gewählt wurde, wies auf das Bestehen seit 70 Jahren, eine sehr lange Zeit, in der es keinen Krieg gegeben habe, hin und ging auch auf die Entstehung des VdK im Jahre 1947 und dessen weitere Entwicklung sowie aktuelle Themen ein. Er erklärte „Der VdK-Ortsverband Haustadt-Honzrath hat unzähligen Mitgliedern zu ihrem Recht verholfen. Deshalb möchte ich mich bei den früheren Vorständen und dem heutigen Vorstand ganz herzlich bedankten. Macht weiter so!“. Auch die beiden Ortsvorsteher lobten in ihren Grußworten die Arbeit des VdK-Ortsverbandes, ehe dann mit Speis und Trank bei guter Unterhaltung gefeiert wurde.

 

 

 

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Der erste Vorsitzende Josef Müller (3.v.l) nimmt die Glückwünsche des Kreisvorsitzenden  Lutwin Scheuer (3.v.r.), dessen Stellvertreters Günter Selzer (2.v.r.) ebenso wie von Bürgermeister Thomas Collmann (rechts) und den beiden Ortsvorstehern Joachim Gratz (links) und Jürgen Kredteck (2.v.l.) zum Jubiläum des Ortsverbandes entgegen.