Dreitägiges Reit- und Springturnier des RRV Honzrath

„Preis von Honzrath “ - S* Springen mit Stechen im Mittelpunkt - Viele Prüfungen auch für Nachwuchssportler - Zu seinem traditionellen Reit- und Springturnier lädt der Reit- und Rennverein Honzrath von Freitag, 04. Mai bis Sonntag,06. Mai 2018, auf seine gepflegte Reitanlage im Sport-, Spiel- und Freizeitzentrum Honzrath-Hellwies ein. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernimmt diesmal der Bürgermeister der Gemeinde Beckingen, Thomas Collmann.

Dreitägiges Reit- und Springturnier des RRV Honzrath

An allen drei Tagen wird exzellenter Pferdesport auf der Reitanlage des RRV Honzrath geboten. Das Foto zeigt Lokalmatadorin Linda Schwinn unterwegs im Parcours.

 Beim diesjährigen traditionellen Reit-und Springturnier stehen insgesamt 19 Prüfungen mit über 500Starts auf dem Programm. Spannender Höhepunkt ist in diesem Jahr der „Preis von Honzrath“, der in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal als S*-Springen mit Stechen am Sonntag, den 6. Mai, ab 16.00 Uhr ausgetragen wird. Der rührige Verein hat alles dafür getan, die Reitanlage auf Vordermann zu bringen, um in Zukunft auch Prüfungen der Klassen S durchführen zu können Gespannt darf man auch auf das Abschneiden von Lokalmatadoren wie Thomas Schwinn (jun.) oder Linda Schwinn vom gastgebenden Verein sein.

Weiterer Höhepunkt am Samstag, den 05. Mai, ist ab 18.00 Uhr eine Punktespringprüfung der Klasse M** mit Joker, „Der Preis der Bitburger“. Hier haben die Reiter die Wahl zum Ritt auf volles Risiko oder können die Sache eher ruhig angehen. Diese Prüfung wird, wie auch das Top-Highlight sonntags, jedes Jahr vom Publikum mit Spannung erwartet. Auch in diesem Jahr werden bei den verschiedensten Prüfungen starke Konkurrenten aus angrenzenden Bundesländern sowie aus dem ganzen Saarland erwartet. Das Turnier ist auch für die Nachwuchsreiter die Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen.

So steht der Freitag ab 12.30 Uhr ganz im Zeichen der jungen Pferde und jungen Reiter mit Springpferdeprüfungen der Klassen A** bis L sowie Springprüfungen der Klassen , A**, L und M*.

Samstags finden ab 8.00 Uhr weitere Prüfungen wie Stilspringwettbewerb, eine Stilspringprüfungen der Klassen A*, sowie Springprüfungen der Klassen A*, A**, L und M* statt.  Steigende Spannung ist dann beim ersten Höhepunkt des Turniers samstags ab 16.45 Uhr bei der Punktespringprüfung Klasse M** mit Joker angesagt.

Am Sonntag beginnt das Programm um 8.00 Uhr mit Springprüfungen der  Klasse A* und A**, gefolgt von  einer Stilspringprüfung der Klassen L sowie einer Punktespringprüfung der Klasse L mit Jocker. Mit Blick auf den Höhepunkt des Turniers findet ab 14.30 Uhr zunächst eine Springprüfung der Klasse M* statt, bevor  um 15.00 Uhr die Führzügelklasse für die ganz Kleinen auf dem Programm steht. Ab 16.00 findet zum Ausklang der absolute Höhepunkt des Turniers der „Preis von Honzrath“, der als S* Springen mit Siegerrunde ausgetragen wird, statt. Natürlich ist bei so viel Spannung auch für das leibliche Wohl der Gäste bestens gesorgt.

 

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An allen drei Tagen wird exzellenter Pferdesport auf der Reitanlage des RRV Honzrath geboten. Das Foto zeigt Lokalmatadorin Linda Schwinn unterwegs im Parcours.

Foto/Text: pp




Minigolfanlage im Freizeitzentrum Honzrath seit 1. April 2018 wieder geöffnet

Die 18-Loch-Minigolfanlage im Freizeitzentrum Honzrath-Hellwies befindet sich unter der Leitung des Ehepaares Dietmar und Inge Spuller und ist bei entsprechendem trockenem Wetter ab 1. April wie folgt geöffnet: von donnerstags bis samstags von 15.00 bis 19.00 Uhr, sonntags und feiertags von 13.00 bis 19.00 Uhr. Die seit über 30 Jahren bestehende gepflegte Anlage lädt zum vergnüglichen Minigolfen ein.

Minigolfanlage im Freizeitzentrum Honzrath seit 1. April 2018 wieder geöffnet

Die 18-Loch-Minigolfanlage im Sport-, Spiel- und Freizeitzentrum Honzrath-Hellwies.

Vor allem Eltern mit Kindern haben hier Gelegenheit, einer schönen und ansprechenden Freizeitbeschäftigung nachzugehen. Hierzu trägt nicht nur der neben der Anlage gelegene Abenteuerspielplatz bei, sondern auch der neu angelegte und beschilderte Baumbegegnungspfad am Honzrather Weiher. Auch ein Spaziergang um den Weiher oder eine Wanderung, sei es durch das Vogelschutzgebiet Dammheck, über den Steinbrecherweg, ins Naturschutzgebiet Wolferskopf oder über den Litermont-Sagenweg, bietet sich an. Auch für Radfahrer ist das Freizeitzentrum ein idealer Startplatz für eine vergnügliche Radtour auf dem Saar-Lückner-Runde oder weiteren Radtouren. Eintrittspreise: Kinder 1,50 Euro, Zehnerkarte 10 Euro, Erwachsenen 2,00 Euro, Zehnerkarte 15 Euro.

Tel: 06835/7998 (Familie Spuller).




Mundartnachmittag des Heimatvereins Honzrath erfreute wieder die Besucher

Freunde des moselfränkischen Dialekts kamen beim traditionellen Nachmittag der Mundartgruppe des Heimatvereins Honzrath in der Mehrzweckhalle wieder voll auf ihre Kosten. Während für das leibliche Wohl mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen gesorgt war, taten es die mitwirkenden Mundartautoren mit originellen Beiträgen zur Unterhaltung. Namens der Mundartgruppe hieß Gudrun Reinert die Gästeschar, darunter auch Ortsvorsteher Joachim Gratz, willkommen und führte durch das Programm unter dem Thema „Mi.er wo.eren aach mol jonk“.

Mundartnachmittag des Heimatvereins Honzrath erfreute wieder die Besucher

Moderatorin Gudrun Reinert von der Mundartgruppe des Heimatvereins Honzrath (Mitte) mit den Akteurinnen und Akteuren. Auf dem Gruppenfoto fehlt Martha Ludwig, die aber auf Foto zwei zu sehen ist.

 Mit seinem Lied „Fri.er wor alles anschder“ schwelgte  der Honzer Liedermacher Werner Schäfer, Jahrgang 1945, in Erinnerungen an seine Jugendzeit als Vierzehnjähriger. Auch Mundartautor Heinz Kollmann, erstmals mit von der Partie, erinnerte mit seinen Vorträgen „De Maadscho.uh“ und „Mei Nooper“ an die Zeit ohne Einkaufsmärkte, aber met noch vill Noperschaftshelf.  Erlebnisse aus ihrer Jugendzeit schilderte ebenfalls die Debütantin Anita Seger aus Düppenweiler. Zum einst ehrenwerten Begref „Aanstand“, den mer net met dem Scheimleffel gefress hott,  gehörte nach den Worten des einheimischen Autors Hans-Peter Spelz aach, off de Lehrer zu hi.eren. Er befasste sich auch met dem „Raschbeln“ en der Karwoch, bei dem noch Ordnung herrschte und dat Eierensammeln et beschde wor. Heimatvereinsvorsitzender Werner Reinert gab preis, wie er als jonger Bursch in Oma Marie´s Gemischtwarenladen  Zigaretten stibitzte und met seinen Kollegen an Kapp rauchte. Über seinen gudden Schutzengel, der ihm bei Mopedstürzen beistand, erzählte Werner Schäfer. Martha Ludwig stieg ans Mikrophon, um über ein Erlebnis bei der Wanderung der Katholischen Jugend zum Geisweilerhof zu plaudern, wo auf der Toiletten erstmals Urinale gesehen wurden, die jedoch wie sich späder rausstellte, net zum Fi.eswäschen beste.mt woren. Autorin Irmgard Diwersy aus Bachem schwärmte mit ihrem Text „O du scheen alt Zeit“ von früher, als es einfaches Essen gab on noch zehn Leit zesummen  am Deesch  gesess hotten.  Ebenso brachte sie met „de Sonndisch“ frühere Sonntagsgepflogenheiten in Erinnerung. Dass die 70er Jahre die beschden Johre woren, besang  Werner Schäfer als „Oldie Mann“. Anita Seger befasste sich in ihrem Beitrag „Mei Fahrrad“ mit dem Drahtesel, der früher auch gerne von den Buben zur Mitnahme der Mädchen auf dem Gepäckträger genutzt wurde. Um Fahrräder drehte sich unter anderem auch der Vortrag „De Ennerbox“ von Hans-Peter Spelz, denn diese ausgedienten  Unterwäschestücke aus damals noch mehr Stoff, wurden oft als Putzlappen zur Fahrradreinigung verwandt. Sein weiterer Text unter dem Titel „Et eescht Mool“ handelte von einer Fahrradtour mit einem Mädchen in den Wald, wo es das erste Mal probiert wurde, allerdings das Zigarettenrauchen. Die Marotten seiner Vaters nebst strenger Erziehung schilderte Heinz Kollmann in seinem Kindheitsrückblick „Kollmanns Heinrich enn Raasch“, Seine Erfahrungen met em Rindve.ih gab Werner Reinert preis. Wie ein Vollstreckungsbeamter bei seiner Amtsausübung  von Bauern auf die Schippe genommen wurde, brachte Irmgard Diwersy mit ihrer heiteren Geschichte „Et Hissjen bei de Bauersleit“ zu Gehör. Zum Schluss des Nachmittags sang Werner Schäfer  das Lied „He.i em kleinen Saarland“.

 

 Fotos/Text: nb

 

Mundartautorin Martha Ludwig bei ihrem Vortrag.