Ehrenamtlicher Helferkreis kümmert sich um die Pflege der Honzrather Kneippanlage

Unter dem damaligen Ortsbürgermeister Nikolaus Schreiner wurde im Jahre 1972 an einer schönen Stelle am Orts- und Waldrand am Kollesborn in Honzrath eine Kneippanlage errichtet. Dort bot auch der Wasserspeicher der ehemaligen zentralen Trinkwasserversorgung des Dorfes Honzrath und der Nachbargemeinde Haustadt, die inzwischen durch das Wasserwerk Hargarten erfolgte, die besten Vorsetzungen für eine in die Natur eingebundene Kneippanalge mit Wassertretbecken und Armbädern.

Ehrenamtlicher Helferkreis kümmert sich um die Pflege der Honzrather Kneippanlage

Einige Mitglieder des Helferkreises der Kneippanlage mit Bürgermeister Collmann und Ortsvorsteher Gratz.

Die idyllische Anlage war einst und ist auch nun wieder ein Schmuckstück, das der Gesundheit und Erholung der Mitbürger dient. Zur Erfüllung der damit verbundenen Aufgaben wurde am 2. Februar 1973 der Kneippverein Honzrath gegründet und im gleichen Jahr fand die Einweihung der neuen Kneippanlage statt. Aufgaben und Ziele des Vereins, der von den insgesamt fünf Vorsitzenden Peter Weber (1973 - 1976), Rolf Wiegand (1976 - 1980), Nikolaus Schreiner (1980 - 1984), Marthe Kuppke (1984 - 1990) und Werner Reinert (1999 - 2013) geführt wurde, waren die Gesundheitsförderung und Informationen nach den Grundsätzen des katholischen Pfarrers und Naturheilkundlers Sebastian Kneipp (1821 - 1897). Hierzu zählten eine naturgemäße Lebensweise, die Nutzung der Heilkräfte des Wassers und der Heilpflanzen, Bewegung sowie Harmonie von  Körper und Seele. Um die Honzrather Kneippanlage kümmerten  viele Jahre die Anwohner der drei Wohnhäuser umfassenden benachbarten Ansiedlung „In der Heck“, ganz besonders der legendäre AWO-Chef Hugo Waschbüsch und seine Ehefrau Hertha. Waschbüsch brachte bei größeren Arbeitsmaßnahmen auch sein AWO-Arbeitsteam mit ein, um diese zu erledigen. Durch Tod und Überalterung der Mitglieder wurde es im Laufe der Zeit immer ruhiger um den Kneippverein Honzrath und das Ende war abzusehen. Dieser Tatsache trug die Mitgliederversammlung unter dem Vorsitz von Werner Reinert am 5. April 2013 Rechnung und beschloss die Auflösung des Vereins zum 31. Dezember 2013. Die Anlage verlor zusehends ihr einst schönes Aussehen sowie ihre Anziehungs- und Nutzungskraft. Für einige Mitbürger, darunter auch der gebürtige Honzrather und pensionierte Maschinenbauingenieur Wolfgang Ortmanns, von 1989 bis 1999 Ortsvorsteher, war dies mehr als schade, ihr liebgewordenes Fleckchen Erde in diesem Zustand zu sehen. Er wollte Abhilfe schaffen und sprach Honzrather Männer an, ob sie zur ehrenamtlichen Mitarbeit, neben den hauptamtlich dem Bauhof obliegenden Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten,  bei der Pflege der Kneippanlage bereit wären. Er stieß nicht auf taube Ohren und konnte einen ehrenamtlichen Helferkreis mit 13 Mitbürgern ins Leben rufen, der sich erstmals  am 6. Mai 2016 in der AWO-Begegnungsstätte traf. Dieser sollte mit abwechselnden Teams die Reinigung des gefliesten Wassertretbeckens und der in Sandsteintrögen mit eingelassenen Kupferschalen befindlichen Armbäder erledigen und mit einem ständigen Team das Mähen des Rasens, das Schneiden der Hecke, die Säuberung des kleinen Speicher- und Pumpengebäudes sowie die Pumpen- und Armaturenwartung besorgen.  Seitdem hat sich der inzwischen auf 17 Männer und eine Frau angewachsene Helferkreis zu zehn Besprechungen getroffenen und die Teams haben vorbildliche Arbeit geleistet, wie es die Besucher sehen können. Sie kommen nicht nur aus Honzrath, sondern auch aus den Nachbargemeinden und sind begeistert. Voll des Lobes über das bürgerschaftliche Engagement  waren bei einem Ortstermin ebenso Bürgermeister Thomas Collmann und Ortsvorsteher Joachim Gratz. Sie dankten Wolfgang Ortmanns und seinen Helfern Dieter Wächter, Andreas Opsölder, Rolf Opsölder, Stefan Gratz, Herbert Engstler (mit 87 Jahren ältestes Mitglied), Dietmar Hewer, Joachim Roth, Johannes Lauer, Norbert Becker, Karl-Heinz Hahn, Gerd Heintz, Gerhard Eckhold, Josef Schmitt, Francesco Vitellaro, Dietmar Spuller, Franz-Josef Rychlik und Karin Bergauer für ihr unentgeltliches Wirken.

 Foto/Text: nb

 

Fotos:

 

1) Die beim Ortstermin anwesenden Mitglieder des Helferkreises zur Pflege der Kneippanlage Kollesborn mit ihrem Leiter Wolfgang Ortmanns (links), Bürgermeister Thomas Collmann (2.v.r.), Ortsvorsteher Joachim Gratz (rechts) und dem mit 87 Jahren ältesten HK-Mitglied Herbert Engstler (Hecken Herbert, 3.v.r.).

 

 

2) AWO-Chef Hugo Waschbüsch (vorne stehend)  im Jahre 1994 mit einem Arbeitsteam seines Ortsvereins bei Unterhaltungsmaßnahmen in der Kneippanlage, die damals noch Holztröge für Armbäder hatte.

 

 

 

 




Kaiserwetter und strahlende Sieger beim Reit- und Springturnier des RRV Honzrath

HONZRATH. Ein wahres Kaiserwetter herrschte beim dreitägigen Reit- und Springturnier des Reit- und Rennvereins Honzrath und daher lag beste Laune über der Reitanlage, nicht nur bei den Höhepunkten des Turniers, wie samstags bei der Punktespringprüfung mit Joker oder Sonntags beim „Preis von Honzrath, einer Springprüfung der Klasse S * mit Stechen, sondern auch bei allen anderen Prüfungen für die Nachwuchsreiter und die ganz Jüngsten in der Führzügelklasse. Einmal mehr sorgte die 15jährige Julie Thielen vom RFV Losheim für glänzende Auftritte.

Kaiserwetter und strahlende Sieger beim Reit- und Springturnier des RRV Honzrath

Julie Thielen (RFV Losheim) sicherte sich mit „Showbizz“ den Sieg und mit ihren Zweitpferd „Contento“ den zweiten Platz im Preis von Honzrath.

Schon beim M* Springen sonntags im Vorfeld zum „Preis von Honzrath“ sorgte sie mit einen flotten Ritt und einer glatten Null-Fehlerrunde auf ihrem Pony „Bad Man“, wobei sie allerdings auch mit ihrem Zweitpferd Danyderwegn Prinze William keine Fehler machte,  für einen tollen Auftritt. Sie gewann mit schnellster Zeit von 56,58 Sekunden und O Fehlern mit ihrem wendigen und springfreudigen Pony „Bad Man“ gegen die Konkurrenz auf Großpferden. Spannend wurde es im „Preis von Honzrath“ mit 16 Startern. Auch hier gelangen Julie Thielen sowohl mit „Showbizz“ als auch mit „Contento“ zwei glatte Nullrunden. Thies Beyer  (RFV Illtal) auf „Amparis“, Nicole Lacher ((RFV Zeiskam) auf „Chakra“ und  Lokalmatador Thomas Schwinn  (RRV Honzrath)auf „Li-La-Launebär“ sicherten mit weiteren Null-Runden das Stechen. Lokalmatadorin Linda Schwinn sorgte zwar in der Vorrunde mit „Calino“ für die schnellste Zeit, kassierte aber leider 4 Fehlerpunkte und wurde dennoch Sechsplatzierte. Mit fünf Teilnehmern im Stechen setzte Julie Thielen dann auf „volles Risiko“ mit beiden Pferden und die Taktik ging auf. Mit zwei aalglatten Null-Fehlerritten sicherte sie sich mit „Showbizz“ in 42,55 Sekunden den ersten Platz und mit „Contento“ in 48,92 Sekunden den zweiten Platz vor Thies Beyer auf „Amparis“ auf Platz 3. „Ein starker Aufritt der jungen Amazone wie im Vorjahr“, musste die Konkurrenz neidlos zuerkennen, denn Julie Thielen gehört  zu den Top-Talenten der deutschen Springreiter. Aber auch andere konnten sich über glänzende Siege freuen. So sicherte sich Fabio Thielen Siege im A-Springen und Fehler/Zeit-A-Springen. Ein weiterer Höhepunkt des Turniers was samstags der „Preis der Gemeinde Beckingen“, eine Punktespringprüfung der Klasse M** mit Joker. Hier hatte Lokalmatador Thomas Schwinn Sonne im Herzen und gewann auf „Li-La-Launebär“. Vereinskollegin Linda Schwinn konnte sich über einen ersten Platz mit „Calino“ im „Preis der Bitburger Brauerei“, einer Springprüfung der Klasse M* freuen. Und da der Nachwuchs beim RRV Honzrath groß geschrieben wird, fanden auch wieder Prüfungen in der Führzügelklasse für die Jüngsten statt. Stark vertreten waren hier die Pferdefreunde vom Margarethenhof. Erste Plätze sicherten sich Ida Pauline Meyer auf „Bamboo“ von den Pferdefreunden Margarethenhof Beckingen und Jolie Gratz auf „Fury“ vom RRV Honzrath.

Der erste Vorsitzendes des RRV Honzrath, Thomas Schwinn (sen.) dankte allen Helfern vor und hinter den Kulissen und vor allem den Sponsoren, ohne die die Ausrichtung einer solchen Veranstaltung nicht möglich sei.(pp)

Fotos/Text: Verein/pp

 

 

 Foto 1:

Die 15jährige Julie Thielen vom RFV Losheim sicherte sich mit ihrer 14jährigen Hannoveraner Stute „Showbizz“ den Sieg und mit ihren Zweitpferd „Contento“ den zweiten Platz im Preis von Honzrath, einem S* Springen mit Siegerrunde. Den Ehrenpreis überreichte Schirmherr Bürgermeister Thomas Collmann mit Ortsvorsteher Joachim Gratz un dem 1. Vorsitzenden des RRV Honzrath,  Thomas Schwinn sen.

 

Foto 2:

Julie Thielen hier unterwegs in der Vorrunde zum Stechen auf „Showbizz“




Minigolfanlage im Freizeitzentrum Honzrath seit 1. April 2018 wieder geöffnet

Die 18-Loch-Minigolfanlage im Freizeitzentrum Honzrath-Hellwies befindet sich unter der Leitung des Ehepaares Dietmar und Inge Spuller und ist bei entsprechendem trockenem Wetter ab 1. April wie folgt geöffnet: von donnerstags bis samstags von 15.00 bis 19.00 Uhr, sonntags und feiertags von 13.00 bis 19.00 Uhr. Die seit über 30 Jahren bestehende gepflegte Anlage lädt zum vergnüglichen Minigolfen ein.

Minigolfanlage im Freizeitzentrum Honzrath seit 1. April 2018 wieder geöffnet

Die 18-Loch-Minigolfanlage im Sport-, Spiel- und Freizeitzentrum Honzrath-Hellwies.

Vor allem Eltern mit Kindern haben hier Gelegenheit, einer schönen und ansprechenden Freizeitbeschäftigung nachzugehen. Hierzu trägt nicht nur der neben der Anlage gelegene Abenteuerspielplatz bei, sondern auch der neu angelegte und beschilderte Baumbegegnungspfad am Honzrather Weiher. Auch ein Spaziergang um den Weiher oder eine Wanderung, sei es durch das Vogelschutzgebiet Dammheck, über den Steinbrecherweg, ins Naturschutzgebiet Wolferskopf oder über den Litermont-Sagenweg, bietet sich an. Auch für Radfahrer ist das Freizeitzentrum ein idealer Startplatz für eine vergnügliche Radtour auf dem Saar-Lückner-Runde oder weiteren Radtouren. Eintrittspreise: Kinder 1,50 Euro, Zehnerkarte 10 Euro, Erwachsenen 2,00 Euro, Zehnerkarte 15 Euro.

Tel: 06835/7998 oder Mobil: 01522 9164199 (Familie Spuller).