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In Honzrath war wieder Kappestag

Am Samstagmorgen hieß es wiederum „Mier machen de Kappes en de Bitt“ bei der traditionellen Veranstaltung des Heimatvereins Honzrath gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein Honzrath.

In Honzrath war wieder Kappestag

Witterungsbedingt wurde die Sauerkrautherstellung diesmal in die Pausenhalle der ehemaligen Grundschule Honzrath verlegt.

Viele Freunde des Sauerkrautes aus Honzrath und Umgebung, aber aufgrund des regnerischen Wetters leider weniger als sonst, kamen am Samstagmorgen auf das Gelände der ehemaligen  Grundschule, um die Verarbeitung von 130 Kilogramm Weißkohl zu Sauerkraut hautnah zu erleben. Mit flinken Händen ließen die Vereinsmitglieder Hilmar Grün und Dieter Schwarz die Kohlköpfe über zwei in Holzrahmen gefasste Kappesmesser gleiten. Das in dünne Streifen gehobelte Kraut fiel in die untergestellten Bütten, wurde dann gesalzen, mit Wacholderbeeren angereichert und in die mitgebrachten Steingutgefäße unterschiedlicher Größen gefüllt, gestampft und luftdicht verschlossen. Die vollen Gefäße wurden mit nachhause genommen und  in den Keller gestellt, wo das Kraut bei einer Temperatur von acht bis zwölf Grad etwa fünf Wochen, je nach gewünschtem Säuerungsgrad gären wird, ehe es als Sauerkraut wohlschmeckend zu bestimmten Speisen auf den Mittagstisch kommen kann. Bei der Veranstaltung kam natürlich auch das leibliche Wohl wiederum nicht zu kurz, denn ein deftiges Mittagessen mit Dürrfleisch, Kochwurst, Püree und Sauerkraut sowie anschließend Kaffee und Kuchen ließen keinen Hunger aufkommen. Durch den OGV wurden zudem noch selbst gepflanzte Kartoffeln zum Kauf angeboten. HV-Vorsitzender Werner Reinert und der OGV-Vorsitzende Matthias Schwinn wiesen auf die Bedeutung des Kappestages auch als Teil der Brauchtumspflege hin.

 

Foto/Text: nb

 

Witterungsbedingt wurde die Sauerkrautherstellung  diesmal  in die Pausenhalle der  ehemaligen Grundschule Honzrath  verlegt.