Ehemaliges Schwesternhaus in Reimsbach neuer Nutzung zugeführt

Ende 2014 hat Arno Schorn das Gebäude erworben und sofort mit der Planung des Umbaus begonnen. Von Anfang an war es sein erklärtes Ziel, das alte Gebäude zu erhalten und zu revitalisieren. Ursprünglich war die Teilung der Immobilie und der stückweise Verkauf in Form von Eigentumswohnungen geplant. Im fortschreitenden Stadium des Planungsprozesses wurde jedoch von Arno Schorn entschieden, das Projekt vollständig im eigenen Bestand zu behalten und zu vermieten.

Ehemaliges Schwesternhaus in Reimsbach neuer Nutzung zugeführt

Gebäudeinhaber Arno Schorn mit Vertretern der LBS, Bürgermeister Thomas Collmann, Ortvorsteher Jürgen Dörholt und weiteren Gästen vor dem neu renovierten Gebäude in Reimsbach.

Obwohl der Fokus stets auf einer qualitativ hochwertigen Bauausführung lag, stand auch das Ziel im Vordergrund, den vielerorts notwendigen „bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“.

Das Gebäude wurde - und wird immer noch- kernsaniert: Nur die Grundmauern sind erhalten geblieben, der Rest wurde erneuert. Neue Leitungen für Wasser und Strom, neue Fenster, ein neues Dach und eine neue Heizungsanlage wurden eingebaut. Da der ursprüngliche Charakter des Bauwerks erhalten werden sollte, wurde an der grundlegenden Architektur des Gebäudes so wenig wie möglich verändert.

Um den Vorgaben der Energieeinsparverordnung zu genügen wurde das Dach entsprechend gedämmt und ein Vollwärmeschutz auf die Außenwände aufgebracht. Dies sorgt im Zusammenspiel mit der modernen Heiztechnik für niedrige Heizkosten, was die Mieter zusätzlich entlastet.

Damit die Grundrissgestaltung der einzelnen Wohnungen nicht unter unpraktisch großen Fluren und Durchgangszimmern leidet, wurden ehemals übergroße Räume und Verkehrsflächen geteilt und neue Zugangswege ins Gebäude geschaffen. Ein Teil der Wohnungen verfügt sogar über eigene Hauseingangstüren.

Mittlerweile sind 13 einzelne Wohnungen mit Größen zwischen 49 und 118m² Wohnfläche entstanden. Die Erdgeschosswohnungen sind barrierefrei gestaltet.

Die Fertigstellung der ersten Wohnungen wird noch im Dezember dieses Jahres erfolgen. Die ersten Mieter werden das kommende Weihnachtsfest bereits in ihrer neuen Wohnung feiern. Weitere Wohnungen werden im ersten Quartal 2018 bezugsfertig sein.

5 der 13 Wohnungen sind bereits vermietet und werden nun kurzfristig bezogen.

Die Vermietung der Wohnungen wird übernommen von der LBS Immobilien GmbH. Ansprechpartner sind Andrea Reinert-Clemens und  Peter Morbe aus dem LBS-Büro in Merzig, Saarbrücker Allee 23, Tel.: 06861/9152837

 

Foto:

Tobias Welsch, Peter Becker, Dietmar Schmitz, Peter Morbe, Andrea Reinert Clemens (alle LBS), Architekt Ralf Lorscheider, Gebäudeinhaber Arno Schorn, Bürgermeister Thomas Collmann, Ortsvorsteher Jürgen Dörholt sowie Markus Ehm (LBS) vor dem renovierten Gebäude.




Gedenkfeier und Kranzniederlegung auf dem Ehrenfriedhof in Reimsbach

„Freiheit und Demokratie keine Selbstverständlichkeit“ so Jürgen Dörholt - Anlässlich des Volkstrauertages, einem Tag der Erinnerung und Mahnung, fanden in den Gemeindebezirken Feierstunden zum Gedenken der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, der Vertriebenen, Verfolgten und Gefallenen beider Weltkriege statt, so auch auf dem Ehrenfriedhof in Reimsbach. Der Waldfriedhof wurde im Frühjahr 1940 angelegt. Auf der Kriegsgräberstätte fanden insgesamt 314 Opfer des Zweiten Weltkrieges verschiedener Nationen ihre letzte Ruhe.

Gedenkfeier und Kranzniederlegung auf dem Ehrenfriedhof in Reimsbach

Bürgermeister Thomas Collmann und Ortsvorsteher Jürgen Dörholt bei der Kranzniederlegung

REIMSBACH: An der traditionellen Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Reimsbach nahmen neben Diakon Udo Selzer mit Messdienern, Mitbürgern sowie Mitgliedern von Vereinen und Organisationen unter anderem auch Vertreter der Kommunalpolitik, darunter Bürgermeister Thomas Collmann, Ortsvorsteher Jürgen Dörholt (Reimsbach), Ortsvorsteher Ralf Selzer (Oppen), der stellvertretende Ortsvorsteher Dirk Maxem (Oppen), Ehrenortsvorsteher Gustav Brandstätter (Reimsbach), sowie Gemeinde- und Ortratsmitglieder teil. Zur musikalischen Umrahmung der Veranstaltung trug der Musikverein Reimsbach-Oppen bei. Bundeswehrsoldaten aus Merzig standen Ehrenwache, Feuerwehrmitglieder aus Reimsbach und Oppen, das DRK-Reimsbach-Oppen, der Berg- und Hüttenarbeiterverein Reimsbach-Oppen und der Schützenverein „Tell“ standen mit Fackeln Spalier und säumten den Weg zwischen den Gräberfeldern. Zuvor hatte man den Volkstrauertag mit einem Wortgottesdienst in der Kirche begonnen und ging dann in einem Trauerzug zunächst zu den Ehrengräbern auf dem Reimsbacher Friedhof und dann zum Ehrenfriedhof, wo die Kranzniederlegung mit Gedenkminuten und die Segnung der Gräber stattfanden.

Ortsvorsteher Jürgen Dörholt wies in seiner Ansprache auf die hohe Zahl der Menschen hin, die ihr Leben im Krieg verloren haben. „Ich danke Ihnen, dass Sie heute hierhergekommen sind, um der vielen Frauen, Männer und Kinder aus unserem Land und vielen anderen Ländern zu gedenken, die Opfer von Krieg und Gewalt geworden sind“, so Ortsvorsteher Dörholt. „Auch jetzt, während wir uns zu einer stillen Stunde des Innehaltens der Trauer und des Erinnerns versammelt haben, kämpfen woanders Menschen um ihr Leben oder sind in ihrer Freiheit bedroht. Die Frage nach Krieg und Frieden ist aktuell geblieben. Frieden ist noch lange nicht“, hob Dörholt hervor. Frieden und Freiheit seien die Grundlagen jeder menschenwürdigen Existenz und fast selbstverständlich in einer Demokratie, sollte man meinen. Es sei ein weiter Weg zur Demokratie gewesen und heute versuchten radikal orientierte Kräfte, die Demokratie wieder abzuschaffen. Deshalb sei es wichtig und richtig, bereits kleinen Kindern zu vermitteln, dass Demokratie ein Grundstein von Frieden und ebenso von Toleranz, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit sei. „Uns geht es um ein Gedenken, das sich der Geschichte stellt und deshalb nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Gegenwart und in unsere Zukunft blickt“, so Dörholt. Auch wenn die meisten Konflikte und Gewaltausbrüche in unserer Zeit sich in Ländern und Regionen zutrügen, die weit entfernt von uns lägen, bedeute dies nicht, dass sie uns nichts angingen. In Europa hätten die Politiker nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf Annährung und Aussöhnung gesetzt. Der Weg sei oft nicht leicht, aber gangbar und wirkungsvoll gewesen. Aus der Geschichte wisse man sehr genau, dass Freiheit und Demokratie nicht von alleine entstünden und nicht von alleine erhalten blieben. Sie brauche vielmehr Menschen, die diese Werte erkämpfen, bewahren, schützen und stärken. „Deshalb kommt Gedenktagen wie dem Volkstrauertag nach wie vor ein hoher Stellenwert zu“, betonte Dörholt. Ein Gedenken, sich der Geschichte zu stellen, zu sensibilisieren um bedrohliche Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen, Frieden und Freiheit hoch zu schätzen.

Anschließend nahm Ortsvorsteher Jürgen Dörholt mit Bürgermeister Thomas Collmann die Kranzniederlegung vor. Nach einer Gedenkminute segnete Diakon Udo Selzer die Kriegsgräber. Nach der Gedenkfeier waren alle ins Vereinsheim des FC Reimsbach eingeladen.

 

Fotos/Text: Gemeinde Beckingen

 

Die Segnung der Kriegsgräber nahm Diakon Udo Selzer vor. 
Gedenkfeier auf dem Reimsbacher Ehrenfriedhof

 

 




KiTa St. Andreas Reimsbach feierte mit einem tollen Fest sein 60jähriges Jubiläum

Der Kindergarten (heute KiTa) St. Andreas Reimsbach beging mit einem gelungenen Fest sein 60jähriges Jubiläum. Zu Beginn hatte Pastor Wolfgang Goebel zu einem kindgerechten Wortgottesdienst in die Pfarrkirche eingeladen. Anschließend wurde in der Mehrzweckhalle bei guter Stimmung ordentlich gefeiert. Gudrun Frischmuth, seit nunmehr vier Jahren Leiterin, hieß die Kinder, deren Eltern und weiteren Angehörigen willkommen.

 Als Gäste begrüßte sie besonders Bürgermeister Thomas Collmann, Ortsvorsteher Jürgen Dörholt, Pastor Wolfgang Goebel, Julia Selzer, Assistentin der Geschäftsführung des Trägers,  Katholische KiTa-Gmbh Saarland, die zuständige Gesamtleiterin Helga Bourgeois und andere. Leiterin Frischmuth ging in ihrer Rede auf die Geschichte und die Entwicklung des Reimsbacher Kindergartens (siehe Info) ein. Der Grund für das Jubiläum sei die offizielle Eröffnung des Kindergartens in Trägerschaft der Kirchengemeinde und unter Leitung von dort ansässigen Salvatorianerinnen vor 60 Jahren am 6. Oktober 1957. 1995 zog der Kindergarten in das ehemalige Grundschulgebäude um. Der Wechsel in die Trägerschaft der  KiTa-GmbH erfolgte 2010. „Vieles ist in den 60 und mehr Jahren geschehen, vieles hat sich verändert und weiterentwickelt.  Grundlegendste Veränderung in jüngster Zeit war sicherlich die Einrichtung von Tages- und Krippenplätzen, wodurch sich das gemeinsame Leben und Miteinander verändert hat. Dies wird besonders deutlich an der Gestaltung des Alltags. Kinder entscheiden mit, wie sie ihr Leben in der KiTa gestalten wollen. Sie werden beteiligt an alltäglichen Entscheidungen und Aufgaben“, sagte die Leiterin.  Jedoch nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern sind nach ihrer Aussage aufgefordert, sich am gemeinsamen Leben in der KiTa zu beteiligen, was im Elternausschuss, im Förderverein und täglichen Miteinander sichtbar werde.  Bürgermeister Thomas Collmann betonte, dass ihm die Kindergärten in der Gemeinde sehr am Herzen liegen und er daher gerne die Schirmherrschaft übernommen habe. „Die KiTa Reimsbach ist heute eine moderne Einrichtung“, stellte er fest und bedankte sich namens der Gemeinde Beckingen bei der Leiterin und Mitarbeiterinnen, auf die viele administrative Aufgaben hinzugekommen seien. Dankesworte übermittelte auch Ortsvorsteher Jürgen Dörholt. „Es hat sich viel verändert“, stellte er fest. Die sehr gut geförderten Kinder zeigten  wichtige   Eigenschaften wie Toleranz, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit. Assistentin Selzer gratulierte namens der Geschäftsführung der KiTa-GmbH zu dem Fest. „Man kann nicht genau sagen, wie viele Kinder den Kindergarten Reimsbach bisher besucht haben, aber es dürften zwischen 1000 und 1200 gewesen sein“, erklärte Selzer und unterstrich die gute Zusammenarbeit. Die Erziehung der Kinder solle keine Konkurrenz zum Elternhaus sein, sondern dessen originäre Aufgabe. Dann hieß es Bühne frei für die Kinder zu ihrem tollen Musiktheater „Frederick und seine Mäusefreunde“ aus dem Bilderbuchklassiker mit der Aussagekraft „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Lebensglück braucht mehr, braucht lichte, farbige  und wortreiche Erlebnisse, die Sinnhorizonte liefern und Gemeinschaft stiften“.  Zum weiteren Programm trugen der Jongleur, Artist und Clown Christian Dirr, das Gemeindeschülerorchester, ein Workshop zum Thema „Forschen“, Kinderschminken, ein Luftballonwettbewerb und das Drehen am Glücksrad  bei. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Besonderer Dank galt dem Elternausschuss und Förderverein sowie der Katholischen Frauengemeinschaft für die gute Bewirtung.

 

Zum Kindergarten Reimsbach: Nach mündlichen Überlieferungen soll es bereits in den 1930er Jahren in Reimsbach eine Kinderbetreuung mit Sitz im Zollhaus gegeben haben. Auch nach dem zweiten Weltkrieg gab es wieder eine solche Betreuung in der heutigen Reimsbacher Straße. Als im Jahre 1950 aufgrund von Bemühungen des damaligen Pastors Hubert Zimmer sechs Salvatorianerinnen-Schwestern in das Haus Werding nach Reimsbach kamen, begannen diese ihr segensreiches Wirken in der ambulanten Krankenpflege,  mit einer Nähschule und einem Kindergarten. Der Kindergarten befand sich zunächst  1951  in einem Raum der Gastwirtschaft „Hubertus Schenke“ der Familie Puhl. Im Sommer 1952 zog er dann in eine ehemalige RAD-Baracke auf der Alm um. Danach wurde das ehemalige Schulgebäude in der Reimsbacher Straße von der Kirchengemeinde erworben und zu einem Schwesternhaus mit Kindergarten, ambulanter Pflegestation, Nähschule und Jugendtreff umgebaut. Der offizielle Einzug war der 6. Oktober 1957, den der Kindergarten nun 60 Jahre später mit einem Fest beging. Der Umzug in das frühere Grundschulgebäude auf der Plätsch und Übergang der Leitung von den Ordensschwestern zur zivilen Leitung erfolgte im Jahre 1995.

 

Fotos/Text:nb

 

 

  

 

 




Seniorennachmittag 2017 in Reimsbach

Ein Tag zu Ehren der älteren Generation - In einer wiederum festlich geschmückten Mehrzweckhalle fand der traditionelle Seniorennachmittag in Reimsbach statt. Hierzu konnte Ortsvorsteher Jürgen Dörholt zahlreiche Seniorinnen und Senioren mit ihren Partnern oder Begleitpersonen begrüßen. Besonders begrüßt wurden Bürgermeister Thomas Collmann, der Ehrenortsvorsteher Gustav Brandstätter, Mitglieder des Ortsrates sowie die Geistlichkeit.

Seniorennachmittag 2017 in Reimsbach

Geehrt wurden als älteste Anwesende Gerhard Gann und Maria Kreutz (beide 93 Jahre).

Bürgermeister Thomas Collmann bedankte sich für die Einladung und richtete ein Grußwort an die anwesenden Gäste. Er wünschte ihnen einen unterhaltsamen, kommunikativen und schönen Nachmittag sowie Gesundheit und Lebensfreude. Collmann betonte in seinem Grußwort, wie wichtig der Zusammenhalt zwischen den einzelnen Generationen ist. Er ermunterte die älteren Mitmenschen, ihre Erfahrungen an die jüngere Generation weiterzugeben und den Blick in die Zukunft zu richten. „Der heutige Tag soll dazu dienen, wieder Bekannte zu treffen, zu plaudern, Erinnerungen auszutauschen und aufzufrischen“, so Collmann. Er dankte dem Ortsvorstehern sowie den Helferinnen und Helfern für die Ausrichtung des Seniorennachmittages, der auch in Reimsbach eine feste Institution sei. Es sei keine Selbstverständlichkeit, so eine Veranstaltung jedes Jahr ehrenamtlich zu stemmen. Bei einem warmen Mittagessen und anschließend Kaffee und Kuchen verging so mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm ein geselliger Seniorennachmittag. Eröffnet hatte das Unterhaltungsprogramm Josef Schermann mit seinem Akkordeon und selbst komponierten Liedern und Gesang. Im Mittelpunkt des Seniorennachmittages stand die Ehrung der ältesten Anwesenden, die Ortsvorsteher Jürgen Dörholt gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Collmann vornahm. Geehrt wurden Gerhard Gann (93 Jahre) und Maria Kreutz (93 Jahre).Später unterhielt Martin Hermann mit musikalischen Einlagen. Zum Abschluss bedankte sich Ortsvorsteher Dörholt bei allen Helfern und Helferinnen vor und hinter den Kulissen, insbesondere beim DRK, dem Billiard Club „rote Löwen“, sowie einigen ganz jungen Helferinnen für die fleißige Unterstützung.

 

Foto:

Im Mittelpunkt stand die Ehrung der ältesten Anwesenden, die Ortsvorsteher Dörholt gemeinsam mit Bürgermeister Collmann vornahm. Geehrt wurden Gerhard Gann und Maria Kreutz, beide 93 Jahre. Mit auf dem Foto ist Ehrenortsvorsteher Gustav Brandstätter.




Zünftiger Fassanstich zur Reimsbacher Kirmes

Zur Eröffnung der Reimsbacher Pfingstkirmes konnte Ortsvorsteher Jürgen Dörholt bei schönstem Kirmeswetter neben den Vereinsvertretern der Reimsbacher Vereine und Vertretern der Schausteller und Mitglieder des Organisationsteams den neuen Bürgermeister der Gemeinde Beckingen, Thomas Collmann, den Ehrenortsvorsteher von Reimsbach, Gustav Brandstätter sowie viele Gäste im Reimsbacher Festzelt begrüßen. Zum Fassanstich waren bereits zahlreiche Besucher im Zelt und erlebten direkt eine Premiere. Der neu gewählte Bürgermeister der Gemeinde Beckingen, Thomas Collmann, eröffnete zum ersten Mal in diesem Amt offiziell ein Fest in der Gemeinde Beckingen.

Zünftiger Fassanstich zur Reimsbacher Kirmes

Premiere im Reimsbacher Festzelt. Erstmals eröffnete Bürgermeister Thomas Collmann, neu in diesem Amt, mit einem zünftigen Fassanstich die traditionelle Reimsbacher Kirmes.

Mit gekonnten hieben schaffte er es, das kühle Bier zur Eröffnung zum Sprudeln zu bringen. Umrahmt wurde das Ganze von den Klängen der Jagd- und Alphornbläser „St. Hubertus“ Reimsbach. Bürgermeister Thomas Collmann danke den zahlreichen Helfern im Organisationsteam, den Vereinen und den Schaustellern für die Ausrichtung dieses tollen Festes, das es schon seit 40 Jahren gibt. „Es ist mit Sicherheit jedes Jahr eine große Herausforderung, ein so abwechslungsreiches Programm über mehrere Tage mit einem großartigen Essensangebot auf die Beine zu stellen“, erklärte er. Er freue sich, in Reimsbach zu sein und zu sehen, dass von der Organisation her bis hin zum Auf-und Abbau des Festzeltes alles gut funktioniere. Er lobte die Vereine und die vielen ehrenamtlichen Helfer, ohne die so eine Veranstaltung nicht machbar sei und sagte den Vereinen seine Unterstützung zu. Auch das Ehrenamt sei zu hegen und zu pflegen. Er wünschte der Veranstaltung einen schönen und vor allem friedlichen Verlauf. Seitens der Schausteller bedanke sich Herr Roos beim Ortsvorsteher Dörholt, der dem Organisationsteam vorsteht, für die gute Zusammenarbeit. Nach dem Fassanstich mit den Jagdhornbläsern stieg im Festzelt die 90er Party mit „DJ Hossa“. Auch an den restlichen Kirmestagen war für Unterhaltung der großen und kleinen Kirmesbesucher und deren leibliches Wohl bei einem abwechslungsreichen Programm bestens gesorgt. So stand sonntags ein Kirmesfamilientag auf dem Programm, der mit einem Frühschoppen begann. Der Nachmittag lockte Familien mit Kaffee und Kuchen, allgemeinem Kirmestreiben und zünftiger Blasmusik mit den „Oldies“. Abends bebte das Zelt mit der überregional bekannten Rockband „Alive“. Abwechslung war montags angesagt mit einem Frühschoppen, einem Mittagessen der DRK-Küche sowie einem italienischen Abend mit „Da Vinci“. Zum Kirmesausklang stand ein bunter Kindernachmittag mit Zauberer Maxim Maurice und der Tanzshow La Danse auf dem Programm. Traditionell klang die Kirmes mit zünftiger Blasmusik mit den „Oldies“ aus. Neu in diesem Jahr war erstmals eine Cocktailbar, die an allen Tagen mit besonderen Mischungen für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte und bei allen Gästen gut ankam.

 

Kirmeseröffnung mit zahlreichen Gästen: Auf dem Foto sind neben Bürgermeister Thomas Collmann (6.v.r) und Ortsvorsteher Jürgen Dörholt (Organisationsteamleiter) (4.v.l.) und zwei Vertretern der Schausteller außerdem Burkhard Junker (Technik), Benjamin Kirsch (Programmgestalter), Matthias Puhl, Armin Blum und Helga Wagener (alle vom Organisationsteam) sowie Ehrenortsvorsteher Gustav Brandstätter.