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Lärmschutz für den Ortsteil Saarfels an der A8

Die A8 wird auf einem Streckenabschnitt bei Beckingen-Saarfels mit Flüsterasphalt ausgestattet. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr hat dies am Donnerstag, 8. November, der Bürgerinitiative mitgeteilt, die sich für den Lärmschutz eingesetzt hatte. Es sei gelungen, mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur darüber eine Verständigung zu erzielen. Technische Details werden derzeit erarbeitet.

  

Vorgesehen ist der Einbau von offenporigem Asphalt. Dieser sei teurer als herkömmlicher Asphalt, habe aber einen höheren Wirkungsgrad bei der Schallabsorption, so das Ministerium. Eine Minderung der Lärmimmissionen um 5 Dezibel (A) kann erreicht werden. Das entspricht in der Wahrnehmung für das menschliche Ohr einer Halbierung des Verkehrs. „Ich freue mich, dass wir damit eine Lösung für ein lange beklagtes Problem gefunden haben. Die Umsetzung ist für das kommende Jahr geplant“, sagt Verkehrsministerin Anke Rehlinger.

 

Nachteil des offenporigen Asphalts ist seine geringe Haltbarkeitsdauer. Alle 8 bis 10 Jahre muss er erneuert werden. In einem zweiten Schritt will deshalb die Straßenbauverwaltung in Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium auch die Kosten für eine Lärmschutzwand ermitteln und deren einmalige Kosten den wiederkehrenden Kosten für die Erneuerung des Asphalts gegenüberstellen. Sollte die Lärmschutzwand langfristig die wirtschaftlichere Variante sein, will die Straßenbauverwaltung die Planung und Genehmigung der Lärmschutzwand in Angriff nehmen.