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Skulptura 2008

Die „Skulptura 2008“ - eine Kunst-Entdeckungsreise in Beckingen

Es war ein langer Weg von der Idee bis zur Ausführung. Als im April 2007 der Saarfelser Helmut Kopp Bürgermeister Erhard Seger seine Idee, eine große, international besetzte Skulpturenausstellung in Beckingen durchzuführen, zum ersten Mal unterbreitete, war dies noch eine mehr oder weniger wage Vorstellung. Allerdings war Helmut Kopp zu diesem Zeitpunkt bei der Gemeinde Beckingen, was Kunstangelegenheiten angeht, längst kein Unbekannter mehr und so bat ihn der Bürgermeister, seine Vorstellungen zu konkretisieren und in ein tragfähiges Konzept zu kleiden.

 

Bereits ein Jahr zuvor war der lange Jahre bei Villeroy & Boch in verantwortlicher Position tätige Kunstinteressierte mit der Idee an Erhard Seger herangetreten, der Bildenden Kunst in der Gemeinde Beckingen durch die Aufstellung von großen Skulpturen aus Stein oder Metall einen besonderen Stellenwert einzuräumen. Die Idee von Helmut Kopp hatte damals nicht nur beim Bürgermeister, sondern auch beim Kuratorium der Stiftung „Kulturbesitz der Gemeinde Beckingen“ sofort Zustimmung gefunden. Die Stiftung sah hier eine Möglichkeit, ihrer Aufgabe, im Rahmen besonderer Projekte die kulturelle Identität in der Gemeinde Beckingen zu fördern, auf besondere Weise nachzukommen. So machte sich Helmut Kopp daran, Künstler auf dieses Projekt hin anzusprechen und sie hierfür zu interessieren. Aus einer größeren Anzahl von Vorschlägen der angesprochenen Künstler wählte Kopp schließlich insgesamt 15 für die engere Wahl aus. Schließlich entschied sich das Kuratorium der Stiftung für 6 große Skulpturen und gab sie bei den jeweiligen Künstlern in Auftrag. Nach langer Diskussion wählte man als Standort für diese zum Teil monumentalen Skulpturen schließlich den neuen SaarGarten aus.

 

Für die von ihm darüber hinaus geplante große Skulpturenausstellung entwickelte Helmut Kopp nun im Frühjahr 2007 ebenfalls innerhalb kurzer Zeit konkretere Vorstellungen und arbeitete sie in ein überzeugendes und tragfähiges Konzept ein. Schnell wurde in der Verwaltung mit „Skulptura“ auch eine griffige Bezeichnung für die geplante Ausstellung gefunden. Da von Helmut Kopp vorgeschlagen worden war, die „Skulptura“ mit der Eröffnung des SaarGartens zu verbinden, schlug Bürgermeister Erhard Seger vor, den Bahnhof, die Güterhalle des Bahnhofes und das alte Sägewerk Speiser als Ausstellungsräume und Ausstellungsflächen neben dem SaarGarten selbst in Betracht zu ziehen. Das Kuratorium der Stiftung „Kulturbesitz der Gemeinde Beckingen“ gab dem von Helmut Kopp und der Verwaltung entwickelten Konzept in einer Sitzung im September 2007 seine Zustimmung. Vor allem die Auswahl des Standortes mit dem Bahnhof, der ehemaligen Güterhalle und dem Sägewerk erwies sich im Nachhinein als Volltreffer.

 

Zuvor war allerdings noch eine Menge Arbeit zu leisten, um das sich seit Jahren in einem bedauernswerten Zustand befindliche Bahnhofsgebäude notdürftig wenigstens so herzurichten, dass eine Ausstellung dort überhaupt durchgeführt werden konnte. Gerd Lorang, Mitglied des Kuratoriums der Stiftung und gleichzeitig Mitglied der vom Kuratorium eingesetzten Arbeitsgruppe, die Helmut Kopp bei der Planung und Durchführung der Ausstellung unterstützen sollte, erstellte eine Checkliste, was an baulichen und Sicherungsmaßnahmen an und in den Gebäuden notwendig war.

 
 Der Beckinger Bahnhof im Frühjahr 2008

Als im April 2008 die für die Ausstellung ausgewählten Künstler erstmals die vorgesehenen Ausstellungsräumlichkeiten besichtigten, überwog bei den Meisten die Skepsis, dass es tatsächlich gelingen könnte, ansprechende Ausstellungsräumlichkeiten bis Ende August, dem für die Einweihung des SaarGartens festgesetzten Termin, der gleichzeitig Eröffnungstermin für die „Skulptura 2008 Beckingen“ sein sollte, zu schaffen. In einem Zeitraum von mehreren Monaten leisteten Mitarbeiter des Gemeindebauhofes, ein Arbeitstrupp der BeQu Merzig und der aus Hartz-IV-Beschäftigten bestehende Arbeitstrupp der Gemeinde jedoch schier Unmögliches.

 

„Dornrös’chens Nabelschau“ überschrieb die Saarbrücker Zeitung einen Bericht vom 8. Juli 2008, in dem sie u.a. schrieb: „Moos, Ranken und natürlich Dornen: Jahrzehntelang lag der Beckinger Bahnhof in einem Dornröschen-Schlaf, der nur noch wage erahnen ließ, dass das Gebäude im Stil einer mittelalterlichen Burg zwischen 1860 und 1944 als schönster und romantischster Bahnhof zwischen Trier und Saarbrücken galt. Doch, wie im Märchen, gibt es auch in Beckingen ein Happy End. Anfang September wird der Bahnhof wach geküsst und bietet die außergewöhnliche Kulisse für die erste internationale Skulpturenausstellung „Skulptura“ in Beckingen. Seit Wochen wird in und um den Bahnhof gearbeitet, um den verwinkelten Bau mit den zinnenartigen Gesimsen für Künstler und Besucher frei zu räumen. Von Samstag, 30. August, bis Sonntag, 14. September, werden insgesamt 16 Künstler aus Deutschland, Luxemburg, Frankreich, Rumänien, Irland und Belgien u. a. im früheren Wartesaal, der ehemaligen Bahnhofsvorsteherwohnung oder dem Fahrkartenschalterraum mit ihren Werken einziehen. (…) Schöne Dinge wird es en Masse geben: da ist die Installation von Andres Medel aus der Eifel, der 60 Abdrücke von Bauchnabeln vom Kleinkind bis zum alten Mann zeigt oder der Holzbildhauer Jhemp Bastin aus Luxemburg, der ausschließlich mit der „brutalen“ Kettensäge arbeitet und zwar in äußerst filigranen Strukturen. „Kunst schenkt Menschen Lebensqualität“, ist Beckingens Bürgermeister Erhard Seger überzeugt, „deshalb möchten wir Kunst einer breiteren Bevölkerungsschicht als bisher zugänglich machen“. Wie sich Berührungsängste abbauen lassen, darüber hat man sich in Beckingen viele Gedanken gemacht. Das Ergebnis ist eine in vielerlei Hinsicht ganz andere Ausstellung von Installationen und Skulpturen aus Stein, Holz oder Metall als man es gemeinhin kennt. Zum einen liegt das an der ungewöhnlichen Präsentation im Denkmal geschützten Bahnhof, der alten Güterhalle und im gleich gegenüber liegenden Sägewerk Speiser, in dem eine Ausstellungsfläche geplant ist. Zum Zweiten wird eben nicht nur ausgestellt, sondern Hammer und Meißel kommen 14 Tage lang zum Einsatz, wenn die Bildhauer auf dem Bahnhofsvorplatz Steine bearbeiten und im Workshopzelt den Besuchern Materialien und Techniken vorstellen.“

Von weitem gut sichtbar machten diese Banner im SaarGarten auf die Ausstellung aufmerksam.

Obwohl von vielen nicht für möglich gehalten, waren die Arbeiten etwa 14 Tage vor Ausstellungsbeginn fast sämtlich abgeschlossen. Die ehemalige Wohnung des Bahnhofsvorstehers strahlte mit weißen Wänden, die muffigen Teppiche waren den darunter liegenden Holzdielen gewichen und im Erdgeschoss des Bahnhofsgebäudes war das über Jahre angesammelte Gerümpel weggeräumt worden. Auch hier waren die zuvor verschmutzten Wände mit einem weißen Farbanstrich versehen worden. Im Außenbereich waren Gestrüpp und Unkraut entfernt und ein Weg entlang des ehemaligen Gartens des Bahnhofsvorstehers frei geschnitten worden, der zu einem weiteren kleinen Gebäude, wahrscheinlich einem alten Stall, führt, der als „Hexenhäuschen“ während der Zeit der Ausstellung dem luxemburgischen Künstler Raymond Birgin, der aus Eisenfundstücken figurative Skulpturen fertigt, ein Atelier auf Zeit bot.

 

Der SaarGarten sollte als Skulpturenpark natürlich ebenfalls in die „Skulptura“ mit einbezogen werden. Bereits am 12. April 2008 fanden fünf der für den SaarGarten bestimmten Skulpturen dort Aufstellung. Den Eingang zum Garten ziert seitdem das „Dreiländereck“ des Lothringer Künstlers Toun. Für den in Waldwisse lebenden Bildhauer, der bei der „Skulptura“ auch im alten Bahnhofsgebäude ausstellte, ist sein Ursprung, die Verwurzelung mit der moselfränkischen Region, sehr wichtig. Die Verbundenheit mit seiner Heimat zeigt sich auf vielfältige Weise. Deshalb verwendet er häufig in seinen Skulpturen sowohl den hellen Lothringer Kalkstein als auch den dunklen saarländischen Sandstein. So auch bei der Skulptur „Dreiländereck“.

Joan Thimmels Skulpturen – hier die Evolution – mussten mit schwerem Gerät an Ort und Stelle gebracht werden

Mit zwei geradezu gewaltigen, jeweils mehrere Tonnen schweren Arbeiten ist Joan Thimmel aus Perl im SaarGarten präsent. „Unterschiedliche Meinungen“ wird die eine genannt. Sie soll den inneren Widerstreit eines Menschen zwischen Sehnsucht nach Sicherheit und neuen Erfahrungen thematisieren. Die andere, sie trägt den Namen „Evolution“, hat der Bildhauer aus einem elf Tonnen schweren Block geschlagen. Thimmel bezeichnet sie als „Rad des Lebens“. Auch er präsentierte bei der „Skulptura“ in der ehemaligen Güterhalle eine Auswahl seines weiteren Schaffens.

 

Hubertus Jacobs aus Rehlingen-Siersburg arbeitet mit Metall, meist sogar mit verrosteten Werkzeugen. Was Andere auf den Schrott werfen, fischt er da wieder raus und verarbeitet es zu Skulpturen. Diesen gibt er gerne widersprüchliche oder verwirrende Titel, die ein Stutzen beim Betrachter hervorrufen sollen. Wie etwa bei seiner 500 Kilogramm mächtigen Stahlarbeit „Vertrauliche Gespräche“, die seit April ebenfalls dauerhaft im Beckinger SaarGarten installiert ist: Die überdimensionalen Hacken wirken alles andere als vertraulich. Wenn der Betrachter in Gedanken über diesen Kontrast „stolpert“, hat Jacobs sein Wunschziel erreicht: ein „denk-mal“ im besten Sinne des Wortes. Auch er schlug bei der „Skulptura“ zwei Wochen lang sein künstlerisches Domizil im alten Sägewerk Speiser auf und stellte dort eine ganze Reihe seiner originellen Werke aus.

 

Die Skulpturen von zwei weiteren Künstlern, die allerdings bei der „Skulptura“ nicht vertreten waren, fanden seinerzeit ebenfalls Aufstellung im SaarGarten. Der Besseringer Harald Simon schuf aus chinesischem Sandstein die Skulptur „Sonne“ und nicht zuletzt auch der Beckinger Eberhardt Killguss, einer der renommiertesten saarländischen Bildhauer, bereichert seit Mitte Juli 2008 mit seinem Werk „Kommunikation“ den SaarGarten. Nach den Vorstellungen des Künstlers soll diese Skulptur suchende, neugierige, fragende, sich informierende und kommunizierende Menschen darstellen.

 

Ende Juli 2008 begann die rumänische Künstlerin Doina Tatoli im SaarGarten, eine 21 x 21 m große Installation aus bunten Seilen, für die Metallmasten von 3 – 9 m Höhe in der Erde verankert wurden, zu errichten. Zwei Wochen lang spannte die Künstlerin von einem Hubwagen aus ihr gigantisches, wie die schillernden Flügel einer Riesenlibelle aussehendes Luftgemälde, das nun ebenfalls dauerhaft im Skulpturenpark installiert ist und Besucher bereits von weither auf den Park als solchen aufmerksam macht.

Die Installation der rumänischen Künstlerin Doina Tatoli im SaarGarten

Der Pantomime JOMI bei der Vernissage

Was Wochen und Monate zuvor kaum jemand für möglich gehalten hatte, war schließlich am Tag der Eröffnung der „Skulptura“, dem 30. August 2008, doch wahr geworden: Nach einer ungezwungenen Vernissage, bei der der Pantomime JOMI den Gästen mit meisterhafter Mimik und Gestik sein Verständnis von Kunst offenbarte, konnte den ersten Besuchern eine imposante Ausstellung in einem außergewöhnlichen Ambiente präsentiert werden. Der Bahnhof mit seinem Umfeld wurde zur Kunstzone. Gips, Speckstein, Eisen, Marmor, Sandstein oder Granit beherrschten die Szenerie im früheren Wartesaal des Bahnhofes, in der ehemaligen Bahnhofsvorsteherwohnung oder dem Fahrkartenschalterraum. Eine Installation aus 60 blau leuchtenden Nabelabdrücken war neben einer Vielzahl weiterer Skulpturen und Plastiken in der ehemaligen Güterhalle zu sehen, Holzplastiken auf Loren im Sägewerk Speiser. Daneben waren im Außenbereich des Bahnhofs weitere „Landart-Eisendraht-Plastiken“ positioniert. Ein hochwertiger Ausstellungskatalog bot den Besuchern darüber hinaus Gelegenheit, sich über die Künstler und ihre Werke umfassend zu informieren. Restexemplare des Katalogs sind im Rathaus Beckingen noch vorhanden und können dort zum Preis von 1,50 € erworben werden.

Eine der „Landart-Eisendraht-Plastiken“ von Werner Bitzigeio

Helmut Kopp als Kurator der Ausstellung hatte darauf geachtet, Künstler verschiedener Couleur zu vereinen, so dass sowohl Kunstneulinge als auch Fachleute interessante Arbeiten entdecken konnten. Insgesamt stellten die teilnehmenden Künstler rund 250 Werke von figurativen Plastiken über Cortenstahl-Stele, Specksteinpaare und Holzobjekte bis hin zu mythologisch beeinflussten Schreinen aus. Letzteres gilt gerade für den in Belgien lebenden Luxemburger Pitt Brandenburger der vor allem mit Symboliken aus christlicher Liturgie und keltischer Mythologie arbeitet.

Einige der an der „Skulptura“ teilnehmenden Künstler mit Kurator Helmut Kopp (2. v. links)

Aber auch die übrigen Teilnehmer an der „Skulptura“ brachten in ihren Werken ihre individuellen Vorstellungen und Techniken zum Ausdruck. So vereint der norddeutsche Dorsten Diekmann in seinen Granitskulpturen natürliche Rauheit und die malerische Handschrift des Künstlers, während Werner Bitzigeio aus der Eifel aus Eisendraht Skulpturen zwischen Landart und Zen formt. Die Luxemburgerin Florence Hoffmann legt sich nicht fest: Ihre Arbeit ist geprägt von unterschiedlichen Materialien, Arbeitsweisen und Ländern. Spannungsvolle Widersprüche kennzeichnen die Skulpturen von Christoph Mancke aus dem Eifelort Lünebach. Bei kleineren Plastiken präferiert er die Arbeit im Eisen-Guss-Verfahren, für seine monumentalen Werke verwendet er zunehmend Cortenstahl. Brigitte Masloh aus Saarbrücken gestaltet weiche harmonische Plastiken voll Zärtlichkeit aus Speckstein. Gerd Naudorf aus Lebach-Gresaubach macht in seinen „Baum-Art“-Objekten die Vielfalt von Holzstrukturen bewusst. Die Suche nach der „vollen, wahrhaften, sinnlichen Form“ treibt die gebürtige Saarländerin Barbara Röder, die in Irland lebt, an und so zeigen ihre Skulpturen große Sensibilität und Zartheit, wie auch Perfektionismus im Design und Material. Ihre favorisierten Materialien sind Marmor, Schiefer, Granit, Basalt, Sand- und Kalkstein.

 

Ein Blick in die Güterhalle

Am Tag der Eröffnung hatte Bürgermeister Erhard Seger allen Grund, einer Vielzahl von Personen zu danken. „Was wäre eine solche Ausstellung ohne Geldgeber?“ erklärte er und stellte zufrieden fest, dass es viele Sponsoren gab, die die Gemeinde Beckingen bei diesem Vorhaben unterstützten. Ganz besonders dankte er der Staatssekretärin des Kultusministeriums, Frau Dr. Reichrath, den Vertretern der Sparkasse Merzig-Wadern, dem Kurator Helmut Kopp und den Mitgliedern der Stiftung „Kulturbesitz der Gemeinde Beckingen“, den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung, den Mitarbeitern des Bauhofes und der BeQu Merzig sowie vor allem auch einer Vielzahl von Privatpersonen, die in 16 Tagen, an denen die „Skulptura“ ihre Pforten geöffnet hatte, 192 Schichten als freiwillige Helfer absolvierten.

Pitt Brandenburger stellte im Obergeschoß seine geheimnisvollen Skulpturen aus

Bereits wenige Tage nach dem Ende der Ausstellung, nachdem die mit der Aufschrift „Skulptura“ versehenen Transparente und Hinweisschilder wieder entfernt waren, wies auf den ersten Blick im Grunde genommen nichts mehr auf die großartige Skulpturenschau hin. Doch wurde während der Ausstellung von dreien der beteiligten Künstler etwas geschaffen, was dauerhaft und bleibend an die „Skulptura“ erinnern soll. Auf einem über zwei Meter hohen und dreieinhalb Tonnen schweren Udelfanger Sandstein, der am Eingangsbereich des SaarGartens Aufstellung fand, wurde buchstäblich das in Stein gemeißelt, was das der „Skulptura“ zugrunde liegende Verständnis von Kunst zum Ausdruck bringen sollte: „Kunst hilft, Kunst lehrt, Kunst ist … sehen, hören, fühlen, spüren, schmecken, riechen.“ Joan Thimmel aus Perl hatte den gewaltigen Stein ausgewählt, der Lothringer Toun aus Waldwisse meißelte die Schrift hinein und Andres Medl aus der Eifel gestaltete drei Steinscheiben in Rot, Blau und Gelb als farbliche Symbole für die wichtigsten Materialien in der Bildhauerei: Stein, Eisen und Holz.

Workshop mit Barbara Röder

Es kann festgehalten werden, dass die „Skulptura“ das Renommee und das Image der Gemeinde Beckingen als Kunst- und Kulturstandort unzweifelhaft aufgewertet hat. Ca. 5.000 Besucher waren in ihrer übergroßen Mehrheit geradezu begeistert. Ein eigens ausgelegtes Gästebuch verzeichnete viele Einträge, in denen die Besucher ihre Eindrücke niederschrieben. „Eine faszinierende Ausstellung“ – „Ein Gewinn für Beckingen und die Region Saar-Lor-Lux“ –„Einfach super“ – „Tolles Ambiente“ – „ Unbeschreiblich schön“ – „Tolle Idee, Neues in Altem zu präsentieren“ – „Echte Kunst“ – „Wir sind begeistert“ – „Beckingen ist auf dem Weg, das kulturelle Zentrum der mittleren Saar zu werden“ – „Wir freuen uns auf eine nächste Ausstellung“ – so oder ähnlich lauten eine Vielzahl von Einträgen in diesem Gästebuch.

 

Für die Verantwortlichen war dies natürlich nicht nur ein gern gehörtes Lob, sondern gleichzeitig verstehen sie es auch als Aufforderung und Verpflichtung, für eine Fortsetzung der „Skulptura“ in den kommenden Jahren Sorge zu tragen.

Workshop mit Barbara Röder

Workshop vor der Güterhalle

Verschiedene Meinungen von Joan Thimmel