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Neuer Barbara-Schacht

Kopf ohne Pfeil

Neuer Barbara-Schacht

Neuer Barbara-Schacht kleinDer Neue Barbara-Schacht wurde 1996/1997 als Stahl-Beton-Konstruktion völlig neu errichtet. Bei den Aufwältigungsarbeiten im Stollen wurde 1995 an der Stelle des heutigen Schachtes eine etwa 8 – 10 m hohe kaminartige Öffnung angefahren. Da zu dieser Zeit eine Möglichkeit gesucht wurde, einen neuen Ausgang für den Besucherbetrieb zu schaffen, um so gleichzeitig mehrere Gruppen durch das Bergwerk führen zu können, ohne zum Mundloch zurückkehren zu müssen, bot sich hier eine ideale Gelegenheit, einen neuen Schacht abzuteufen. In die dann geschaffene Stahl-Beton-Konstruktion wurde eine Holztreppe zur Ausfahrt und ein Mitteltrumm zur Materialförderung eingebaut und der Schacht mit einer Kaue (= Schachthaus) überbaut. Der Schacht hat eine Teufe vom ca. 19 m.

Es ist bis heute nicht geklärt, ob sich an dieser Stelle in früherer Zeit bereits ein
Schacht befunden hat oder hier lediglich ein sogenannter Überhau (= von unten
nach oben erfolgter schachtartiger Abbau ohne Öffnung nach Übertage) existierte,
der später verbrochen (= eingestürzt) ist. Quer durch den heutigen Schacht führte
jedenfalls ein alter Stollen, einer der ersten des Düppenweiler Bergwerkes, der wohl den Namen „Josefsstollen“ trug.

Der Schacht erhielt bei seiner Einweihung 1997 den Namen „Neuer-Barbara-
Schacht“. Damit sollte den besonderen Verdiensten der bei der gesamten
Errichtung des Besucherbergwerkes tätigen „Altbergleuten“ Erich Leinenbach,
Erhard Ehlen (+) und Erich Cadario Rechnung getragen werden.

Der Zusatz „neu“ war zur Abgrenzung zum bereits existierenden historischen
Barbaraschacht notwendig.