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Stollenmundloch

Kopf ohne Pfeil

Stollenmundloch

Mundloch kleinDas ursprüngliche Mundloch des Wasserführungsstollens befand sich nach einem Riss von ERDMENGER (1818) ca. 35 m weiter in Richtung Düppenweiler. Es liegt unter dem derzeitigen Straßenniveau und ist nicht mehr erkennbar. Der Stollen wurde vermutlich in der ersten Abbauperiode des Bergwerks unter HAUZEUR (1723-1730) zur Ableitung der Grubenwässer angelegt.

Das heutige Mundloch entstand zum einen durch die Anlage eines Stichgrabens senkrecht zum Stollenverlauf, um das Wasser aus dem Stollen in den daneben fließenden Bach abzuleiten. Er wurde in den Jahren 1914/15 durch die Dillinger Hütte angelegt. Des Weiteren wurde in den Jahren 1935/36 vom Reichsarbeitsdienst an dieser Stelle der Stollen als Brunnenstube ausgebaut, um eine zusätzliche Wasserversorgung für Düppenweiler sicherzustellen. Dabei wurden dann auch das Mundloch und die Hangsicherung in Stahlbeton ausgeführt.

1986 begannen hier die ersten Arbeiten zum Ausbau des Kupferbergwerks als Besucherbergwerk mit der Aufwältigung des fast völlig versandeten Stollens durch freiwillige Helfer des „Kultur- und Heimatvereins
Düppenweiler“.

Die Überdachung wurde 1995 von Mitgliedern des THW Beckingen erstellt.