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Über uns

 

Die Gemeinde Beckingen verfügt mit dem „GemeindeVersorgungsgebietwasserwerk Beckingen“ und dem Abwasserbetrieb Beckingen“ über zwei Eigenbetriebe, deren Wirtschaftsführung sich nach den Bestimmungen der Eigenbetriebsverordnung (EigVO) richtet. Beide Eigenbetriebe sind „Betriebe gewerblicher Art“ und als solche zu 100 % im Eigentum der Gemeinde. Die Eigenbetriebe nehmen ihre Aufgaben selbständig war und nur in ganz geringem Umfang Leistungen der Gemeinde in Anspruch. Es sind keine Dienstleistungen aus der Werkleitung ausgegliedert.

 

Werkleiter ist nach den Bestimmungen der jeweiligen Betriebssatzung der Bürgermeister der Gemeinde Beckingen. Stellvertretender Werkleiter ist der technische Sachgebietsleiter der Eigenbetriebe. Ihm obliegen unmittelbar das gesamte operative Geschäft und die strategische Ausrichtung der beiden Eigenbetriebe sowie die Planung von Neubau- und Unterhaltungsmaßnahmen.

 

Der Eigenbetrieb „Gemeindewasserwerk Beckingen“ besteht seit dem Jahr 1974. Ihm fällt die Aufgabe zu, die Wasserversorgung für die rd. 15.500 Einwohner des Gemeindegebietes sicherzustellen und diese mit einwandfreiem, den Ansprüchen der Trinkwasserverordnung entsprechendem Trinkwasser in ausreichender Menge zu versorgen. Dazu zählt insbesondere auch die Einhaltung der mikrobiologischen und chemischen Anforderungen nach der Trinkwasserverordnung. Die Bilanz weist in Aktiva und Passiva je 5.000.000,00 € aus.

 

Der Eigenbetrieb verfügt sowohl im Verwaltungs- als auch im technischen Bereich über eigenes Personal. Die fünf Bediensteten des technischen Bereichs erledigen sämtliche Arbeiten im Anlagen- und Leitungsbau. Die Erdarbeiten für den Leitungsbau werden von Fremdfirmen erledigt, ebenso bestimmte Arbeiten im Anlagenbau.

 

Die Eigenbetriebe werden kaufmännisch geführt. Seit 2008 wird das gesamte Rechnungswesen mit einem Datenverarbeitungsprogramm der Firma OSK-OrgaSoft Kommunal eigenständig bearbeitet. Die Programme werden bei den Eigenbetrieben eingesetzt in der Finanz- und Anlagenbuchhaltung, dem Anordnungswesen, den Wirt-schaftsplänen, der Kostenrechnung, der Materialwirtschaft und der Auftragsverwaltung. In einem zweiten Schritt ist auch die Abwicklung der Verbrauchsabrechnung mit OSK geplant.

 

Unmittelbarer Vorgesetzter des technischen Personals des Wasserwerkes ist der Wassermeister. Es gibt z.Z. neben dem Wassermeister vier fest angestellte Beschäftigte. 

 

Das Pumpwerk Hargarten ist mit dem EDV-System der Gemeinde Beckingen vernetzt. Die Wassergewinnung erfolgt durch eigene Anlagen mit Quellen und Tiefenbohrungen im Gemeindebezirk Hargarten. Dort befindet sich auch das Pumpwerk mit der Aufbereitungsanlage. Ein Fernwirkleitstellensystem sorgt für den Transport der jährlich geförderten Wassermenge von rd. 600.000 m³ durch ein Leitungsnetz von 185 km Länge zu den acht Hochbehältern und von dort zu den 5.800 Haushalten. Zur Versorgungssicherheit trägt auch eine 24-Stundenbereitschaft des technischen Personals bei. Die Wasserversorgung der Einwohner und Betriebe wird im Falle eines Totalausfalles der eigenen Wasserförderungsanlagen durch Leitungsverbindungen zu den Versorgungsnetzen der Nachbargemeinden Rehlingen-Siersburg, Schmelz und Losheim gewährleistet und sichergestellt. Umgekehrt liefert das Wasserwerk z.Z. ständig Wasser nach Rehlingen-Siersburg und kann in Notfällen Wasser nach Losheim pumpen.

 

Der „Abwasserbetrieb Beckingen“ wurde zum 01.01.1999 neu gegründet. Er wird im Verwaltungsbereich vom Personal des Wasserwerkes mitverwaltet und bedient sich im technischen Bereich hauptsächlich des Bauhofpersonals. Die Erdarbeiten werden von Fremdfirmen durchgeführt.

 

Dem „Abwasserbetrieb Beckingen“ obliegt es, das auf dem Gemeindegebiet anfallende Abwasser (Schmutz- und Niederschlagswasser) im Zusammenwirken mit dem Entsorgungsverband Saar (EVS) unschädlich zu beseitigen. Während der EVS per Gesetz für die Hauptsammler und die großen Kläranlagen zuständig ist, hat der Abwasserbetrieb Beckingen das Abwassernetz in den einzelnen Gemeindebezirken zu unterhalten und notwendige Sanierungsmaßnahmen durchzuführen, sowie Kleinkläranlagen zu planen und zu bauen. Dies ist immer dann erforderlich, wenn ein Anschluss an das öffentliche Kanalnetz nicht möglich oder aus finanziellen Gründen unzumutbar ist. Die Länge des zu unterhaltenden Kanalnetzes beträgt rd. 135 km. Die Bilanz des Eigenbetriebes weist in Aktiva und Passiva je 15.000.000,00 € aus.