Die Katholische Frauengemeinschaft Beckingen (KFB)   ließ am Freitagabend bei ihrer traditionellen, bereits im Vorfeld ausverkauften  Fastnachtsveranstaltung unter dem Motto "Schiff Ahoi" in der Deutschherrenhalle mit einem tollen Programm die Stimmungswogen überschäumen.  Die Auftritte, Zugaben und Raketen sowie flotten Schunkeleinlagen sorgten dafür, dass  die von der Band Party-Sound musikalisch aufgeheizten Stimmungswogen immer wieder aufschäumten.  Mit  einem Playbackauftritt zum  Roland-Kaiser-Hit "Ich glaub es geht schon wieder los" nahm das mehrstündige bunte Unterhaltungsprogramm dann Kurs auf die Lachmuskeln und hielt diese  in Schwung, nachdem die KFB-Vorsitzende Christel Strauf  und Moderatorin Susanne Probst das närrische Publikum, darunter auch Bürgermeister Thomas Collmann und Ortsvorsteher Dieter Hofmann,  begrüßt hatten.

In der Gemeinde Beckingen finden in folgenden Gemeindebezirken Fastnachtsumzüge statt:

 

Der Karnevalsverein „Grad ze laed’s Beckingen 1947“ bläst am Fetten Donnerstag, 20.02.2010 pünktlich um 11.11 Uhr zum Sturm auf das Beckinger Rathaus und wird dabei von dem aktuellen Prinzenpaar und dem Kinder-Prinzenpaar sowie vielen Kindern, Schülerinnen und Schülern aus der Gemeinde und darüber hinaus unterstützt. Wie in den vergangenen Jahren wird der Bürgermeister und das Beckinger Rathaus von den Bediensteten der Gemeinde auf das Heftigste verteidigt. Zum Programm: Ab 10.00 Uhr findet sich das Narrenvolk in der Beckinger Deutschherrenhalle ein. Die Kinder werden sich hier mit Musik, Tänzen, Sketchen, Hüpfburg, Garden mit Tanzmariechen auf den Rathausturm einstimmen. Um 11.11 Uhr wird dann mit vereinten Kräften das Rathaus erstürmt. Nach der Erstürmung des Rathauses ist dann weiteres närrisches Treiben in der Deutschherrenhalle angesagt. Mit Musik wird außerdem für Stimmung gesorgt. Außerdem wird nach erfolgreicher Erstürmung des Rathauses noch die Schatztruhe der Gemeinde mit allerlei Köstlichkeiten vom Bürgermeister an die anwesenden Kinder verteilt. Das Rathaus ist am Fetten Donnerstag ab 10.30 Uhr geschlossen.

Die Pfarrei "St.Leodegar" Düppenweiler trauert um ihren langjährigen Seelsorger Pater Siegfried Elbert, der am Freitag, 24. Januar, im Alter von 81 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist. Elbert wurde am 25. Februar 1938 als jüngstes von vier Kindern in Aschaffenburg geboren. Ab dem Jahr 1944 besuchte er die dortige Volksschule und nach der 6. Klasse das neusprachliche deutsche Gymnasium, ehe er zum humanistischen Gymnasium der Weißen Väter in Großkotzenburg wechselte, wo er im Jahre 1959 sein Abitur machte. Zwei Jahre studierte er dann in Trier Philosophie, gefolgt vom Noviziat (geistliches Jahr) in Hörstel (Westfalen) und dem Theologiestudium in Landau. Die Priesterweihe erhielt Elbert im Jahre 1965 in Horb am Neckar. Seine erste Ausreise als Missionar führte ihn 1966 in die Diözese Navrongo in Ghana (Afrika). Von 1972 bis 1976 war er wieder in Deutschland, und zwar in Dillingen, im Einsatz. ehe er dann erneut bis 1982 nach Ghana ging.

Die Oppener Wehrleute waren auch im vorigen Jahr wieder beim Brandschutz und im örtlichen Gemeinschaftsleben sehr engagiert, wie die  in der Jahreshauptversammlung vorgetragenen Berichte zeigten. Zunächst hieß Löschbezirksführer Alexander Schmidt neben den Aktiven und Alterskameraden als Gäste Bürgermeister Thomas Collmann, Ortsvorsteher Ralf Selzer, den stellvertretenden Wehrführer Bernhard Ludwig, Ehrenlöschbezirksführer Alfred Klauk  und die Gemeindeinspektoranwärterin Annalena Schmitt willkommen. Nach dem Bericht des Schriftführers Niclas Petry fiel der Besuch der theoretischen Ausbildung und der Übungen, zu denen auch noch eine Sonderübung mit angrenzenden Löschbezirken und eine Einweisung in die neue Brandmeldeanlage des Altersheimes gehörten, gut aus.

Eine Vielzahl von Mitarbeitern des Rathauses und Gästen fand sich am Freitag zu einer Verabschiedungsfeier in der alten Wäscherei ein.  "Jetzt ist es tatsächlich soweit, unser Leiter des Kultur-, Sport- und Schulamtes  wie auch  der Touristik, unsere Allzweckwaffe Armin Buchheit, begeht am heutigen 31. Januar  seinen letzten Arbeitstag und ist ab morgen,  1. Februar, offiziell im Ruhestand", betonte Bürgermeister Thomas Collmann bei der Verabschiedung des 65-jährigen Gemeindebeschäftigten aus Oppen im Beisein seiner Familie, der früheren Bürgermeister Franz Kien, Manfred Peter und Erhard Seger, der derzeitigen und ehemaligen Mitarbeiter sowie Wegbegleiter aus der Kommunalpolitik und Vereinen. Er ging dann auf den schulischen und beruflichen Werdegang von Buchheit (siehe nachstehend) ein, der am 25. Mai 1954 in Oppen, das damals noch zum Amt Losheim gehörte, geboren wurde, verheiratet ist und einen volljährigen Sohn hat.