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Willkommen im Gemeindebezirk Oppen

Willkommen im Gemeindebezirk

Finnbahn, Oppener Kupp, Kneippanlage

Kurzporträt


Rund 1000 Einwohner
Fläche: 297 ha. davon
162 ha. Wald
Höhe: 224 m über NN

Ortsvorsteher: Ralf Selzer, Tel. 06832/801898
Stellvertreter: Dirk Maxem, Tel. 06832/1447

Oppen liegt am Ende des oberen Haustadter Tals im Schnittpunkt zweier ehemaliger Römerstraßen am Rande des waldreichen „Großen Lückner“. Die Einheimischen sind ein ganz besonderer Menschenschlag. Offen, freundlich, fröhlich und hilfsbereit. Und gefeiert wird auch. Und wie. Die Pfingstkirmes im Lückner und die „Grün-Weiße Nacht“ an Fastnacht sind fast schon legendär.

Legendär ist auch die Hilfe der Odilie in ihrer Kapelle. Paare mit Kinderwunsch legen dort ein Kreuz nieder und schon klappt es mit dem Nachwuchs. In „Ophoben“, so der ursprüngliche Name Oppens, übrigens schon seit 1488.

Der „Große Lückner“ eignet sich hervorragend als Wandergebiet und auch die Mountainbiker haben den Lückner schon als Eldorado entdeckt. Die neu gestaltete Ruhezone mit Kneippbecken, Brunnen und Kinderspielplatz ist dagegen noch ein Geheimtipp.


Historie

Möglicherweise geht die Gründung des Ortes Oppen zurück in die Zeit der Waldrodungen, die in größerem Maße nach der Regierungszeit Karl des Großen einsetzten, als das Frankenreich weitgehend im Inneren befriedet war. Vor dieser Zeit hatte Königsforst, auch Bannforst genannt, nicht besiedelt werden dürfen, wozu sicherlich auch der Lückner gehörte. Nun aber zwang ein starkes Bevölkerungswachstum dazu, wahrscheinlich unter der Anleitung von Klöstern, auch im Waldgebiet neue Siedlungen zu schaffen. Die erste Siedlungswelle dieser Art, etwa 850-900, erfasste allerdings zunächst nur bessere Talböden; die Namen der damals entstehenden Orte enden fast alle mit den Silben -rath, -roth, -ruth oder -reuth. Sowohl auf Grund der nicht gerade besten Böden in Oppen wie auch vom Namen her ist also anzunehmen, dass Oppen erst nach dem Jahre 1000 entstanden ist.

Mit Sicherheit ist Oppen später entstanden als die Nachbarorte Reimsbach und Erbringen. So wird Reimsbach bereits um 1152 fest als Pfarrei bezeugt, was anzeigt, dass der Ort damals schon eine gewisse Bedeutung hatte. Mit höchster Wahrscheinlichkeit ist es aber schon Pfarrei zur Zeit des Trierer Erzbischofs Ruotbert (930-956).

In Erbringen sind seit 1098 Güter des Trierer Stifts St. Simeon bekannt, die nach einer Urkunde von 1154 fünf Hufen Ackerland umfasste. Im Allgemeinen sind Orte mit den Endungen -ingen merowingische Gründungen des 6. bis 7. Jahrhunderts. Hargarten dagegen dürfte auf die gleiche Zeit wie Oppen zurückgehen.