„Es ist Heimat hier“ sagt Dr. William Randy Jungman aus Kalifornieren

„Wenn ich sehe, wie meine Vorfahren hier gelebt und gearbeitet haben, welche Werte sie bei ihrer Auswanderung damals mit nach Amerika nahmen und dort nach dieser Art und Weise wieder aufgebaut und kreiert haben, dann fühle ich mich unheimlich verbunden mit Reimsbach. Es ist Heimat hier“, sagt Dr. William Randy Jungmann aus Escondido bei San Diego aus Kalifornien/USA beim jüngsten Treffen mit der entfernten Verwandtschaft in Reimsbach sichtlich erfreut. Im Rahmen einer Europareise besuchte er mit seiner Ehefrau Julie Kangas die Orte Düppenweiler und Reimsbach.

„Es ist Heimat hier“ sagt Dr. William Randy Jungman aus Kalifornieren

Gruppenfoto mit Dr. William Randy Jungmann und Ehegattin Julie Kangas (Mitte) und der hiesigen Verwandtschaft. Mit auf dem Foto sind Bürgermeister Collmann, Ortsvorsteher Dörholt sowie Ehrenortsvorsteher Brandstätter.

Seine Vorfahren, genauer sein Urgroßvater mit seiner Familie, wobei sein Großvater damals zwei Jahre alt war, wanderten im Jahre 1881 aus Reimsbach Iowa, USA, aus. Die Vorfahren kamen aus Saarfels, damals Fickingen, über Düppenweiler nach Reimsbach. Eine besondere Beziehung zur Gemeinde Düppenweiler hat die amerikanische Familie Jungman aber auch deshalb, weil es auch einer ihrer Vorfahren, nämlich der Bauer Junkmann aus Düppenweiler war, der im Jahre 1723 die Kupfererze, das heißt die Spuren des Bergbaus, beim Pflügen am Weltersberg bei Düppenweiler entdeckte. Er war ein direkter Vorfahre von Randy Jungman. Es ist nicht der ersten Besuch der Familie Jungman in der Gemeinde Beckingen, denn seit vielen Jahren unterhält Randy Jungman regen Kontakt zu seinen entfernten Verwandten in der Gemeinde Beckingen, wobei es auch schon zu Gegenbesuchen in den USA kam. Im Rahmen der 1050-Jahr-Feier in Reimsbach im Jahre 2000, an der Randy Jungman und weitere Mitglieder seiner Familie teilnahmen, stiftete er eine Bronzetafel, die an die zahlreichen Auswanderer aus Reimsbach im 19. Jahrhundert erinnert. 106 Personen sind in dieser Zeit in nur wenigen Jahrzehnten nach Amerika ausgewandert. Die Tafel wurde im Jahre 2000 zusammen mit einer Erinnerungstafel an die Jubiläumsfeiern auf dem Dorfplatz enthüllt. Beide Bronzetafeln sind jeweils auf einem Steinfindling montiert. Bei ihrem damaligen Besuch nahmen die Jungmans aus den USA in einer Pferdekutsche am Festumzug zur 1050-Jahr-Feier in Reimsbach teil. Sie besichtigten auch im Rahmen einer eigenen Führung das Kupferbergewerk in Düppenweiler. Randy Jungman fühlt sich der Heimat seiner Vorfahren in besonderer Weise verbunden. Dies äußert sich in zahlreichen Kontakten zu seinen Verwandten in der Gemeinde Beckingen. Durch Besuche und Gegenbesuche werden diese Kontakte aufrechterhalten. So war es auch beim jüngsten Besuch von Randy Jungman und Ehefrau Julie Kangas Ende August 2018. Dabei kam es einmal mehr zu einem großen „Familientreffen“ mit der engeren und entfernteren weitläufigen Verwandtschaft aus der Gemeinde Beckingen, an dem auch Bürgermeister Thomas Collmann, der Ortsvorsteher von Reimsbach, Jürgen Dörholt sowie der Ehrenortsvorsteher von Reimsbach, Gustav Brandstätter, teilnahmen. Treffpunkt war die von Randy Jungman gestiftete Bronzetafel mit folgendem Erinnerungstext:

 

Zu Ehren und in Erinnerung an die

Auswanderer von Reimsbach nach

Amerika in den Jahren 1824 bis 1889.

 

Mögen sie sich immer ihrer

Heimat verbunden fühlen.

 

The Wm.Randy Jungman family

Escondido, California, August 2000.

 

Mit einem kräftigen “Hello” begrüßte Bürgermeister Collmann die Familie aus den USA sowie deren hiesige engere und entferntere weitläufige Verwandtschaft und überreichte mit Ortsvorsteher Dörholt und Ehrenortsvorsteher Brandstätter einige Präsente, darunter nicht nur ein guter Bürgermeisterwein, sondern auch Bücher und Anstecknadeln, die die Familie im entfernten Kalifornien  an die Gemeinde Beckingen erinnern sollen.  „Ich freue mich sehr, sie hier auf diesem Dorfplatz in Reimsbach und besonders an der von Ihnen gestifteten Hinweistafel, die an die Auswanderung erinnert,  begrüßen zu dürfen“ erklärte Bürgermeister Thomas Collmann. Dass die Familie aus den USA regelmäßig den Weg in die Gemeinde Beckingen finde, sei eine tolle Sache, ebenso wie die Gegenbesuche der hiesigen Verwandtschaft in den USA, befand der Bürgermeister. In den Jahren 2000, 2011 und nun aktuell 2018 fand somit der dritte Besuch der Familie Jungman in der Gemeinde Beckingen statt. Auch Ortsvorsteher Dörholt drückte seine Freude darüber aus, dass die Familie erneut den Weg nach Reimsbach und Düppenweiler gefunden habe. Nach dem Austausch von Geschenken, wobei die Freude über das Zusammentreffen auf allen Seiten sichtlich überwältigend war, ließ man sich die Gelegenheit zu einem Gruppenfoto zur Erinnerung sowie einem kleinem Umtrunk nicht entgehen und bei einem Prosit versprach man sich, weiterhin Kontakt zu pflegen und sich auszutauschen.

 

 

Fotos/Test: Gemeinde Beckingen:

 

Foto:

Die von Dr. William Randy Jungmann im Jahre 2000 gestiftete Erinnerungstafel auf dem Dorfplatz in Reimsbach.




Zünftiger Fassanstich zur Reimsbacher Kirmes

Zur Eröffnung der Reimsbacher Pfingstkirmes konnte Ortsvorsteher Jürgen Dörholt bei schönstem Kirmeswetter neben den Vereinsvertretern der Reimsbacher Vereine und Vertretern der Schausteller und Mitglieder des Organisationsteams den neuen Bürgermeister der Gemeinde Beckingen, Thomas Collmann, den Ehrenortsvorsteher von Reimsbach, Gustav Brandstätter sowie viele Gäste im Reimsbacher Festzelt begrüßen. Zum Fassanstich waren bereits zahlreiche Besucher im Zelt und erlebten direkt eine Premiere. Der neu gewählte Bürgermeister der Gemeinde Beckingen, Thomas Collmann, eröffnete zum ersten Mal in diesem Amt offiziell ein Fest in der Gemeinde Beckingen.

Zünftiger Fassanstich zur Reimsbacher Kirmes

Premiere im Reimsbacher Festzelt. Erstmals eröffnete Bürgermeister Thomas Collmann, neu in diesem Amt, mit einem zünftigen Fassanstich die traditionelle Reimsbacher Kirmes.

Mit gekonnten hieben schaffte er es, das kühle Bier zur Eröffnung zum Sprudeln zu bringen. Umrahmt wurde das Ganze von den Klängen der Jagd- und Alphornbläser „St. Hubertus“ Reimsbach. Bürgermeister Thomas Collmann danke den zahlreichen Helfern im Organisationsteam, den Vereinen und den Schaustellern für die Ausrichtung dieses tollen Festes, das es schon seit 40 Jahren gibt. „Es ist mit Sicherheit jedes Jahr eine große Herausforderung, ein so abwechslungsreiches Programm über mehrere Tage mit einem großartigen Essensangebot auf die Beine zu stellen“, erklärte er. Er freue sich, in Reimsbach zu sein und zu sehen, dass von der Organisation her bis hin zum Auf-und Abbau des Festzeltes alles gut funktioniere. Er lobte die Vereine und die vielen ehrenamtlichen Helfer, ohne die so eine Veranstaltung nicht machbar sei und sagte den Vereinen seine Unterstützung zu. Auch das Ehrenamt sei zu hegen und zu pflegen. Er wünschte der Veranstaltung einen schönen und vor allem friedlichen Verlauf. Seitens der Schausteller bedanke sich Herr Roos beim Ortsvorsteher Dörholt, der dem Organisationsteam vorsteht, für die gute Zusammenarbeit. Nach dem Fassanstich mit den Jagdhornbläsern stieg im Festzelt die 90er Party mit „DJ Hossa“. Auch an den restlichen Kirmestagen war für Unterhaltung der großen und kleinen Kirmesbesucher und deren leibliches Wohl bei einem abwechslungsreichen Programm bestens gesorgt. So stand sonntags ein Kirmesfamilientag auf dem Programm, der mit einem Frühschoppen begann. Der Nachmittag lockte Familien mit Kaffee und Kuchen, allgemeinem Kirmestreiben und zünftiger Blasmusik mit den „Oldies“. Abends bebte das Zelt mit der überregional bekannten Rockband „Alive“. Abwechslung war montags angesagt mit einem Frühschoppen, einem Mittagessen der DRK-Küche sowie einem italienischen Abend mit „Da Vinci“. Zum Kirmesausklang stand ein bunter Kindernachmittag mit Zauberer Maxim Maurice und der Tanzshow La Danse auf dem Programm. Traditionell klang die Kirmes mit zünftiger Blasmusik mit den „Oldies“ aus. Neu in diesem Jahr war erstmals eine Cocktailbar, die an allen Tagen mit besonderen Mischungen für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte und bei allen Gästen gut ankam.

 

Kirmeseröffnung mit zahlreichen Gästen: Auf dem Foto sind neben Bürgermeister Thomas Collmann (6.v.r) und Ortsvorsteher Jürgen Dörholt (Organisationsteamleiter) (4.v.l.) und zwei Vertretern der Schausteller außerdem Burkhard Junker (Technik), Benjamin Kirsch (Programmgestalter), Matthias Puhl, Armin Blum und Helga Wagener (alle vom Organisationsteam) sowie Ehrenortsvorsteher Gustav Brandstätter.